Das Projekt ist Teil des europäischen Förderprogramms IPCEI-CIS und zielt auf eine standardisierte Cloud-Edge-Infrastruktur ab. Das System ist sowohl offline über lokale Rechner als auch über die Open Telekom Cloud nutzbar. Dadurch bleibt es auch bei Infrastruktur-Ausfällen einsatzfähig.
Stefan Rüping, Abteilungsleiter am Fraunhofer IAIS, erklärt: „Mit der Entwicklung eines vielseitig einsetzbaren Multi-Agenten-Frameworks und seiner Anpassung an die Anforderungen in der Notfallmedizin schaffen wir die Grundlage für eine Entlastung des Personals bei der Versorgung Schwerstverletzter.“
Jerome Defosse, Leitender Oberarzt der Kliniken der Stadt Köln, ergänzt:
„Indem wir medizinisches Fachwissen und realistische SchockraumSimulationen einbringen, verzahnen wir Forschung und Praxis und tragen dazu bei, dass KI-Agenten im Schockraum künftig einen spürbaren Fortschritt für die Notfallversorgung bringen könnten.“
Ein lauffähiger Prototyp soll im Sommer 2026 im Krankenhausbetrieb verfügbar sein.
MEDICA.de; Quelle: Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS