Wearables entwickeln sich zu einem festen Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Dank intelligenter Sensoren und digitaler Vernetzung können Gesundheitsdaten kontinuierlich erfasst, Risiken frühzeitig erkannt und Patientinnen und Patienten auch außerhalb von Klinik und Praxis begleitet werden. Auf der MEDICA 2025 zeigten Aussteller, wie Remote Monitoring die medizinische Versorgung langfristig verbessern und Prävention stärken kann.
Im Gespräch erklärte Roberto De Souza, Partner und CFO bei CARDIO'ID TECHNOLOGIES LDA, wie KI-gestützte Wearables Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach einem Schlaganfall oder einem kardialen Ereignis zu Hause begleiten. Die Systeme überwachen kontinuierlich Aktivitätsdaten, informieren Ärztinnen und Ärzte bei Auffälligkeiten und liefern individuelle Empfehlungen zu Bewegung, Ernährung und Medikation. Über Dashboards können medizinische Fachkräfte den Therapieverlauf jederzeit verfolgen.
Ein weiteres Beispiel zeigt Antti Tauriainen, CEO & Managing Director von Screentec. Aus seiner Sicht hat sich die Akzeptanz von Wearables und Gesundheitsmessungen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Gleichzeitig sieht er noch großes Potenzial für den Einsatz intelligenter Sensorik in Krankenhäusern und der häuslichen Versorgung. Eine breite Nutzung von Wearables könnte den Wandel von einer rein krankheitsorientierten Versorgung hin zu einer stärker präventionsorientierten Gesundheitsversorgung beschleunigen.
Wie vernetzte Wearables die Gesundheitsversorgung über die Klinik hinaus erweitern und Prävention im Alltag unterstützen, zeigt unsere Videoreportage von der MEDICA 2025.