Zentrale Innovation des Projekts sind sogenannte Mikronadel-Array-Patches (MAP). Diese Pflaster enthalten mikroskopisch kleine Nadeln, die schmerzfrei in die obersten Hautschichten eindringen. Dabei werden weder Blutgefäße noch Schmerzrezeptoren erreicht.
Statt Blut wird die Zwischenzellflüssigkeit analysiert. Diese enthält relevante Biomarker wie Glukose, Elektrolyte und Laktat. Ein entscheidender Vorteil: Die Analyse erfolgt optisch und kommt ohne chemische Reagenzien aus. Dadurch verlängert sich die Einsatzdauer der Sensoren deutlich.
"Diese Technologie bietet zahlreiche Vorteile, die zu einer hohen Akzeptanz bei Patientinnen und Patienten beitragen können", betont Prof. Lukas Scheef, Leiter des Forschungsprojekts und ergänzt: "Die neuen Wearables sollen den Nutzenden eine schmerzfreie Anwendung bei gleichzeitig möglichst langer Tragedauer ermöglichen."