Ein Tropfen Blut genügt: Ein neues Verfahren der Universitätsmedizin Greifswald ermöglicht die frühzeitige Diagnose erblicher Thrombozytenstörungen und könnte den Zugang zu spezialisierter Diagnostik weltweit verbessern.
Erbliche Thrombozytenstörungen zählen zu den seltenen Erkrankungen und beeinträchtigen die Blutgerinnung. Symptome wie unerklärliche blaue Flecken bereits im Kindesalter können erste Hinweise sein. Dennoch gestaltet sich die Diagnostik oft schwierig. Mehr als 70 dieser Erkrankungen sind bekannt, doch Betroffene durchlaufen häufig einen langen Diagnoseweg, bevor die Ursache erkannt wird.