Die Operation erfolgte am 20. Januar durch Privatdozent Charis Kalogirou, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des UKW, mithilfe des DaVinci-Operationsroboters. Dabei konnte das Organ erhalten werden.
„Bei einem herkömmlichen Vorgehen wäre Frau Engelhardt mindestens sechs Tage stationär bei uns geblieben. Durch die Fast-Track-Chirurgie konnte sie schon nach drei Tagen und in einem sehr guten Gesundheitszustand nach Hause entlassen werden“, berichtet Kalogirou.
Ein zentraler Baustein war eine spezielle Regionalanästhesie, der sogenannte Quadratus-Lumborum-Block. Dieser ermöglicht eine gezielte Nervenblockade unter Ultraschallkontrolle. Privatdozent Maximilian Kippnich, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, erklärt:
„Diese moderne Betäubungstechnik ermöglicht eine deutlich frühere Mobilisation der Patientinnen und Patienten, einen erheblich geringeren Bedarf an Schmerzmitteln – insbesondere an Opiaten – und trägt maßgeblich zur guten Ergebnisqualität bei.“ Zusätzlich konnte auf eine Drainage verzichtet werden.