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Gastroenterologie: zwischen Kapselendoskopie und KI

24.03.2026

TL;DR: Endoskopie in der Gastroenterologie

Welche Arten von Endoskopien gibt es in der Gastroenterologie?

Nahaufnahme einer Endoskop-Kamera vor weißem Hintergrund; Copyright: EdVal

Das Endoskop ist in der Gastroenterologie ein unerlässliches Werkzeug für die Diagnostik, Früherkennung und Therapie verschiedener Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

Was passiert bei einer Endoskopie?

Wann ist eine Endoskopie sinnvoll?

Welche Rolle spielt KI in der Endoskopie?

Wann macht man eine Kapselendoskopie?

Hand hält eine kleine Kapselendoskopie-Kamera zwischen Daumen und Zeigefinger vor unscharfem Hintergrund; Copyright: KI-generiert

Für eine Kapselendoskopie schluckt die Patientin oder der Patient eine etwa pillengroße Kamera. Sie liefert während ihrer Passage durch den Verdauungstrakt tausende Bilder aus dem Inneren des Darms (Symbolbild).

Wie läuft eine Kapselendoskopie ab?

Welche Vor- und Nachteile hat eine Kapselendoskopie?

Vorteile

Nachteile

Kein Endoskop erforderlich, keine Sedierung notwendig

Keine Möglichkeit zur Biopsieentnahme

marktreif

CopperLine (Wieland Group), Agpure® (Ras AG)

Vollständige Einsicht in den gesamten Dünndarm möglich

Therapeutische Eingriffe sind nicht möglich

im Einsatz

Pureti / CristalACTiV (BASF), Sto SE

Ambulant und ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit durchführbar

Kontraindiziert bei bekannten Darmstenosen (Risiko der Retention)

marktreif

BioCote®, Microban®

Hohe Patientenakzeptanz durch minimale Invasivität

Abhängig von Darmvorbereitung und Passagezeit

in Entwicklung

NOVA-Projekt (u.a. Fraunhofer IFAM, Evonik)

KI-gestützte Auswertung reduziert Befundungszeit

Aufwendige Bildauswertung bei bis zu 50.000 Einzelbildern pro Untersuchung

präklinisch

Polaroid Therapeutics

Lächelnder Mann mit dunklen Haaren, Bart und Brille - Timo Roth; Copyright: beta-web

Autor: Timo Roth | Redaktion MEDICA.de

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