Meine Tipps für Frauen im Gesundheitswesen
"Verstehe das Impostor-Syndrom und kenne deinen Wert, damit du den Platz einnehmen kannst, den du verdienst. Habe keine Angst vor Veränderungen; die meisten Menschen haben keine lineare Karriere, und Risiken einzugehen und neue Chancen zu ergreifen, zahlt sich auf lange Sicht aus. Und denk daran, dass die Welt klein ist. Pflege berufliche Kontakte und Kooperationen am Arbeitsplatz, und mit der Zeit wirst du dir ein phänomenales Netzwerk aufbauen."
Wie ich die Zukunft der Gesundheitsbranche sehe
"Ich sehe eine große Rolle für KI-gestützte medizinische Innovationen, die unsere Gesundheitssysteme effizienter und sicherer machen. Ich bin auch sehr begeistert davon, dass personalisierte Medizin in vielen Indikationen zum Standard der Versorgung wird."
Wer oder was mich auf meinem beruflichen Weg am meisten beeinflusst hat
"Alleinerziehende berufstätige Mutter von zwei wunderbaren Kindern zu sein, ist ein Segen, aber auch eine große Herausforderung. Der Druck, der mit dieser Erfahrung einhergeht, hat mir wirklich dabei geholfen, Prioritäten für meine Arbeit zu setzen und zu erkennen, welchen Einfluss ich auf das Gesundheitswesen und die Welt im Allgemeinen haben möchte."
Qualitäten, die ich für den Erfolg in der Gesundheitsbranche für unerlässlich halte
"Es handelt sich um eine stark regulierte Branche, in der ethische Grundsätze oberste Priorität haben. Daher müssen Innovation und Disruption mit Geduld und Umsicht einhergehen, und das Prinzip ‚keinen Schaden anrichten‘ sollte bei unserer Arbeit stets im Vordergrund stehen."
Mein Rat für den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks
"Es ist wichtig, mit losen geknüpften Kontakten in Verbindung zu bleiben. Du kannst dich nicht nur dann engagieren, wenn du etwas brauchst. Vielmehr solltest du eine beständige, verlässliche Verbindung sein, die auch etwas zurückgibt. Du musst bereit sein, großzügig mit deiner Zeit und deinem Fachwissen umzugehen."
Der beste Rat, den ich je erhalten habe
"Lass andere Menschen nicht darüber entscheiden, wozu du fähig bist und wie du arbeiten möchtest. Es ist deine Aufgabe, ihnen dies proaktiv mitzuteilen. Der einzige wirkliche Misserfolg ist, wenn du nach einem Fehlschlag nicht wieder aufstehst."