Galileo Novotec Medical GmbH aus Pforzheim auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf -- MEDICA Messe
Hersteller

Galileo Novotec Medical GmbH

Durlacher Str. 35, 75172 Pforzheim
Deutschland

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MEDICA 2017 Hallenplan (Halle 5): Stand K38

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MEDICA 2017 Geländeplan: Halle 5

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j.willnecker@novotecmedical.de

Christian Baur

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c.baur@novotecmedical.de

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.02  Bildgebende Verfahren
  • 01.02.05  Röntgengeräte und Zubehör

Röntgengeräte und Zubehör

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.02  Bildgebende Verfahren
  • 01.02.05  Röntgengeräte und Zubehör
  • 01.02.05.13  Knochen-Mineral-Analysatoren und Densitometer

Knochen-Mineral-Analysatoren und Densitometer

  • 04  Physiotherapie / Orthopädietechnik
  • 04.08  Physiotherapeutisches Mobiliar

Physiotherapeutisches Mobiliar

  • 04  Physiotherapie / Orthopädietechnik
  • 04.08  Physiotherapeutisches Mobiliar
  • 04.08.04  Bewegungsanalyse
  • 04  Physiotherapie / Orthopädietechnik
  • 04.14  Trainingsgeräte

Trainingsgeräte

Unsere Produkte

Produktkategorie: Bewegungsanalyse

Leonardo Mechanograph® GRFP LT

Das Modell für Klinik und Praxis

Transportables System mit vereinfachtem Bedienkonzept für den alltäglichen Einsatz in Klinik und Praxis.

Portable Kraftmessplatte zur ortsaufgelösten Erfassung der Bodenreaktionskräfte. Schnell und einfach anzuleitende Bewegungsanalyse auf Basis von alltäglichen Bewegungen. Einsetzbar für alle Altersklassen (Referenzdaten von 3 bis 99 Jahren). Die typische Dauer einer Messung beträgt 1 Minute pro Einzelmessung oder z. B. 5 Minuten für ein Standard-Assessment. Die Testabläufe umfassen unter anderem verschiedene Sprünge zur Analyse der individuellen anaeroben Leistungsfähigkeit und von Asymmetrien. Die Messung der Maximalkräfte pro Bein dient als optimale Ergänzung der pQCT-Messergebnisse. Leonardo Mechanograph GRFP LT ist optimiert für den einfachen, klinischen Einsatz und den Einsatz zur Verlaufskontrolle von Therapie und Rehabilitation. Der Lieferumfang des Leonardo Systems beinhaltet standardmäßig die Leonardo Mechanograph GRFP LT Kraftmessplatte, die Analyse-Software Leonardo Mechanography BAS. Ein Mess-PC oder Laptop mit vorinstallierter Software ist optional erhältlich.

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Produktkategorie: Knochen-Mineral-Analysatoren und Densitometer

XCT 2000l

Peripherer, quantitativer Computertomograph für die Messung an Radius oder Tibia. Bestimmung von volumetrischer Knochendichte, Knochengeometrie und Muskelparameter an Arm oder Unterschenkel mittels peripherer, quantitativer Computertomographie.
pQCT – die 3. Dimension in der Knochendichtemessung.
Herkömmliche flächenprojizierte Knochendichtemessverfahren können die Knochenfestigkeit nicht hinreichend beschreiben. Denn hierfür sind Informationen über die Knochengeometrie nötig.


Mit der pQCT-Technologie kann aus der Querschnittsgeometrie die Festigkeit des Knochens für Biegung und Kompression berechnet werden. Darüber hinaus liefert sie - im Gegensatz zu flächenprojizierten Verfahren - physikalisch korrekte Dichtewerte in g/cm³. Dadurch sind die Dichtewerte unabhängig von der Größe des Knochens, was besonders bei Kindern eine wichtige Rolle spielt. Mit der pQCT-Technologie kann kortikaler und trabekulärer Knochen getrennt analysiert werden, so dass Veränderungen im Knochen zuverlässig und früh nachgewiesen werden können.

Zusätzliche histomorphometrische Parameter wie endostealer und periostaler Umfang und Knochenquerschnittsflächen können in vivo ermittelt werden. pQCT-Messungen an der Tibia oder am Radius werden in großem Umfang in der klinischen Routine eingesetzt. In der Pädiatrie sind die Vorteile der pQCT besonders deutlich. Sie ist die einzige Methode, mit der das Wachstum von anderen Prozessen unterschieden werden kann. In der präklinischen Forschung werden spezielle hochauflösende Geräte in fast allen pharmakologischen Studien eingesetzt.
pQCT geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter als herkömmliche Verfahren: Es quantifiziert zusätzlich die muskulären Eigenschaften und ermittelt somit das Verhältnis zwischen Muskel und Knochen. Dies ermöglicht den entscheidenden Schritt von der reinen Osteoporosediagnostik hin zur Diagnostik von Sarkopenie, Dynapenie und Frailty.

Entscheidend für Knochengeometrie und Knochenmasse sind die muskulären Anforderungen. Bereits Julius Wolff postulierte "Form folgt der Funktion", und Harold Frost präzisierte dies in seinem "Mechanostat"-Theorem. Eine Knochenanalyse muss somit sinnvoller Weise immer in Kombination mit einer Analyse der muskulären Eigenschaften und Fähigkeiten erfolgen. Die pQCT Messung (z.B. an der Tibia bei 66% distal) ermöglicht eben dies und liefert auf individueller Basis das Verhältnis zwischen muskulären Anforderungen und den resultierenden Eigenschaften des Knochens.

Diese kombinierte Analyse ist entscheidend, um zwischen einer primären Erkrankung (primäre Osteoporose) und den Effekten von mangelnder Bewegung zu differenzieren. Gemäß Frosts Mechanostat resultiert beides in einer reduzierten Knochenmasse. Der Unterschied findet sich aber in der zusätzlichen Diagnostik der muskulären Anforderungen. Das Entscheidende ist somit, dass am Messort individuell resultierende Verhältnis zwischen Muskel und Knochen. Hierzu ist der Muskelquerschnitt ein indirektes Maß für die muskulären Spitzenkräfte. Die Beispiele rechts zeigen oben eine gesunde Person, in der Mitte eine primäre Osteoporose und unten den Langzeiteffekt einer Querschnittslähmung. 

Neueste Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass insbesondere im Bereich der Sarkopenie, Dynapenie und der Frailty zusätzlich zur Muskelgeometrie auch die Muskeldichte als Eigenschaft zur Muskelfunktion des Muskelgewebes entscheidend beiträgt. Als Grund hierfür wird insbesonderer die Steigerung des inter- und intramuskulären Fettanteils gesehen. pQCT mit der Kombination aus Geometrie- und Dichtemessung ist somit nicht zuletzt aufgrund der extrem geringen Strahlendosis das diagnostische Mittel der Wahl. Zur weiteren Präzisierung kann die pQCT basierte Muskel- und Knochenanalyse idealer Weise durch eine Muskelfunktions- und Leistungsanalysis auf Basis der Leonardo Mechanography ergänzt und somit die Aussagekraft weiter gesteigert werden.
pQCT – Vorteile gegenüber anderen Messmethoden
Mit der pQCT ist es möglich, zwischen kortikalem und trabekulärem Knochen zu unterscheiden. Aufgrund der größeren Fläche reagiert der trabekuläre Knochen schneller auf Änderungen im Knochenstoffwechsel als der kortikale Knochen. Ein Knochenabbau oder der Erfolg einer Therapie kann mit der pQCT früher und mit höherer Signifikanz nachgewiesen werden als mit Methoden, die nicht zwischen Kortikalis und Spongiosa unterscheiden können.Vorteile gegenüber DXA- und QCT-Methode
Pyhsikalisch korrekte Dichte (volumetric BMD, Materialeigenschaft) 
Im Gegensatz zur DXA-Methode wird bei der pQCT die tatsächliche Dichte in g/cm³ gemessen und nicht die flächenprojezierte Masse in g/cm². Bei der Projektion der Masse auf eine Fläche geht die Information über die Größe des Knochens verloren. Es ist damit nicht mehr möglich, zwischen Dichte und Größe zu unterscheiden. Daher werden kleine Personen oft fälschlicherweise als osteoporotisch diagnostiziert, da sie eine geringere Knochenmasse haben. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist es daher nicht möglich, das Wachstum von einem tatsächlichen Zuwachs der Knochendichte zu unterscheiden. Viele Kinder, die aufgrund einer chronischen Erkrankung im Wachstum zurückgeblieben sind, wurden daher auf Osteoporose behandelt. Dagegen kann bei der pQCT zwischen Größe und Dichte unterschieden werden da die Knochendichte von der Größe unabhängig ist.

Knochengeometrie 
Mit der pQCT kann nicht nur die Dichte, sondern auch die Knochengeometrie gemessen werden. Die Knochenfestigkeit hängt von der räumlichen Verteilung des Knochenmaterials ab. Aus der Querschnittsgeometrie kann die pQCT-Software das Trägheitsmoment und das Widerstandsmoment berechnen. Dies erlaubt die Vorhersage der Bruchfestigkeit mit hoher Genauigkeit. Durch die Analyse des kortikalen Knochens in der Diaphyse kann eine Osteomalazie von einer Osteoporose unterschieden werden. Die Kortikalisdichte ist in Patienten mit Osteoporose normal (1100–1200 mg/cm³), während Patienten mit Osteomalazie eine erniedrigte (< 1000 mg/cm³) Kortikalisdichte aufweisen.

Hochreproduzierbare Meßwerte 
Die meisten DXA-Messungen werden an der Wirbelsäule vorgenommen. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl und Schwere von degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule, die zu falsch hohen Werten führen. In der Folge kann eine Zunahme der degenerativen Veränderungen als Therapie-Erfolg fehlinterpretiert werden. Daher wird empfohlen, beim Vorliegen von degenerativen Veränderungen im Röntgenbild die Wirbelsäule nicht zu messen.

Minimierung von Meßfehlern 
Messungen mittels DXA oder QCT werden von Veränderungen im Fettgehalt des Knochenmarks beeinflusst. Während an peripheren Messorten ab dem 20. Lebensjahr im Wesentlichen nur Fettmark zu finden ist, kann sich die Zusammensetzung des Marks in der Wirbelsäule und am proximalen Femur stark ändern. Auch die den Knochen umgebenden Weichteile können sich auf das Ergebnis auswirken. Bei Verlaufsmessungen kann ein veränderter Fettgehalt die DXA-Ergebnisse um bis zu 11% verändern.

Muskel- & Knochendiagnostik in Einem
Die pQCT-Messung erlaubt den Vergleich von Muskel- und Knochenparametern. Die Knochenfestigkeit ist an die maximale Muskelkraft adaptiert. Mit der pQCT ist es möglich, sowohl die Muskelquerschnittsfläche als auch die Muskeldichte zu bestimmen. Durch einen Vergleich von Muskel- und Knochenquerschnittsfläche kann man erkennen, ob der Knochen an den Muskel adaptiert ist. Dadurch kann eine Osteopenie infolge einer Muskelschwäche von einer primären Osteoporose unterschieden werden. Im ersten Fall ist die geringe Knochenfestigkeit die Folge des physiologischen Adaptionsprozesses des Knochens an die geringe Muskelkraft. In diesem Fall ist der Knochen gesund und der Muskel muss behandelt werden. Im zweiten Fall ist der Knochen nicht an den Muskel adaptiert und der Knochen muss behandelt werden.

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