Texible GmbH aus Hohenems auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf -- MEDICA Messe
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Texible GmbH

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MEDICA 2017 Hallenplan (Halle 7): Stand B07

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E-Mail
sarah.seyr@texible.com

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  • 06  Informationstechnik und Kommunikationstechnik
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  • 06.02.15  Wearable technologies, smart textiles

Wearable technologies, smart textiles

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Produktkategorie: Wearable technologies, smart textiles

TEXIBLE Wisbi

TEXIBLE ist ihr innovativer Partner für neue Lösungen die den Pflegealltag unterstützen, erleichtern und Ihre Pflege zielgerichtet macht.

Durch TEXIBLE Wisbi und die selbstständige Alarmierung beim Erkennen von Nässe ermöglicht erstmals eine gezielte Pflegeversorgung und dadurch eine physische, wie psychische Entlastung des Pflegepersonals.

Als interdisziplinäres Forschungsprojekt „Netzwerk waschbare Sensortextilien“ begann die Entwicklung im Jahr 2014 mit dem Ziel eine Hilfestellung für den Pflege- und Medizinbereich zu entwickeln. Gemeinsam mit den Pflegeheimen der Stadt Dornbirn, dem Bettwäschehersteller Fussenegger Textil und dem Mietwäscher Berendsen haben wir die Anwendung und Entwicklung von TEXIBLE Wisbi analysiert und vorangetrieben.

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13.09.2017

Smarte Textilien aus Vorarlberg (Österreich)

Mit dem Begriff der Smarten Textilien verbindet man gewöhnlich Kleidungsstücke, die mit Hilfe integrierter Elektronik zusätzliche Aufgaben übernehmen – etwa T-Shirts, die Vitaldaten wie Puls oder Atemfrequenz erheben. Im Bereich technischer Textilien bieten sich aber noch viele weitere Anwendungsgebiete, die nicht unbedingt am menschlichen Körper liegen müssen. Beispielsweise können textile Strukturen in Form von 3D-Elektroden Batterien, Akkus und Brennstoffzellen effizienter machen.

Um Innovationen in diesem Bereich voranzutreiben, gründeten Textilunternehmen aus Vorarlberg im Frühjahr 2016 gemeinsam mit der Universität Innsbruck das in Hohenems beheimatete Startup-Unternehmen Texible. Dieses entwickelt maßgeschneiderte technische Textilprodukte für seine Kunden und vermarktet eigene Produkte. „Als Texible profitieren wir bei der Entwicklung und Herstellung technischer Textilien in Vorarlberg im Besonderen von einem Umfeld, das in der Vergangenheit stark von der Textilindustrie geprägt wurde und somit die gesamte textile Wertschöpfungskette bereitstellt“, sagt Geschäftsführer Thomas Fröis.

Sensoren aus der Stickmaschine
Die in Vorarlberg stark verankerte Stickerei ist eine der flexibelsten Fertigungstechniken für technische Textilien. Dabei kommen allerdings Materialien zum Einsatz, mit denen gewöhnliche Stickmaschinen oft überfordert sind. Speziell entwickelte Maschinenerweiterungen ermöglicht es, selbst Drähte mit einem Durchmesser von 0,08mm oder Materialien wie Glasfaser, Kupfer und Stahl mit konventionellen Stickmaschinen zu verarbeiten. Mit dieser Technologie lassen sich neue Stromkollektoren für elektrochemische Zellen herstellen, die ohne Verluste in der Energieeffizienz mit einem bis zu fünffach höheren Strom belastet werden können.

Neue Techniken für die Pflege
Ebenfalls wurde mit einem interdisziplinären Projektteam ein waschbarer Sensor entwickelt, welcher die Pflege von inkontinenten Patientinnen und Patienten erleichtern soll. Eingewebt in die Bettwäsche schlägt dieser Sensor Alarm, sobald Feuchtigkeit in die Bettwäsche eindringt, die für Patienten und Pflegepersonal umständlichen, regelmäßigen Kontrollen entfallen. Was einfach klingt, ist in der Praxis allerdings gar nicht so leicht umzusetzen: „Wesentliche Herausforderungen bei der Gestaltung und Entwicklung solcher Pflegeprodukte sind beispielsweise die industrielle Waschbeständigkeit, das einfache Handling in der Pflege, eine flexible und belastbare Gestaltung ohne Fehlalarme und die Auswahl geeigneter Prozesse zum Aufbringen der Nässebarriere“, schildert Thomas Fröis. Für Entwicklung der Inkontinenz-Betteinlage wurde das Unternehmen mit dem Vorarlberger Innovationspreis 2016 ausgezeichnet.

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13.09.2017

Textilsensor erleichtert Pflege

Damit Inkontinenz die Haut unberührt lässt. Für die Betroffenen wie auch für Angehörige und das Pflegepersonal stellt Harninkontinenz eine enorme körperliche wie auch psychische Belastung dar. Thomas Fröis, Geschäftsführer von Texible erklärt dabei: „Alleine in Österreich sind rund eine Million Menschen von diesem Krankheitsbild betroffen. Dennoch ist es ein absolutes Tabu-Thema über das niemand spricht. Das möchten wir positiv beeinflussen und ändern.“ 

Die Anstrengung des jungen Start-ups zielt darauf ab, hier eine optimierte Hilfestellung bieten zu können um das Leben für die betroffenen Menschen zu verbessern. Das erfolgreiche Ergebnis ist die weltweit erste industriell waschbare Inkontinenz-Betteinlage, die automatisch bei Kontakt mit Nässe das Pflegepersonal alarmiert. Der damit verbundene schnelle Textilwechsel stärkt das emotionale Wohlbefinden und steigert die Lebensqualität von betroffenen Personen als auch von pflegenden Angehörigen und Pflegepersonal. Jeannette pflegt ihren Sohn und testete die Betteinlage: „Seit Felix auf der TEXIBLE Wisbi® Betteinlage schläft kann ich länger und entspannter schlafen, weil ich weiß, dass Felix nicht mehr im Nassen liegt. Durch die zeitgerechte Alarmierung konnte ich unseren Wäschebedarf erheblich reduzieren.“ 

In enger Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen der Stadt Dornbirn sowie führenden Mietwäschen wurden sämtliche Anforderungen an das Textil, die Funktionalität, Hygiene und Waschbeständigkeit erarbeitet. Hochwertige, hautfreundliche Materialien und unsere hohen Qualitätsansprüche an die Verarbeitung lassen die Haut atmen, regulieren die Temperatur, absorbieren Nässe und sorgen gleichzeitig für ein natürliches Hautklima.  

Eingebettete Sensoren erkennen Nässe zuverlässig und alarmieren selbstständig das Pflegepersonal. Dieser optimale Schutz vor langer Liegezeit auf einer nassen Unterlage ist die beste Fürsorge für die zu pflegenden Personen. Im Vergleich zu herkömmlichen Betteinlagen zeichnet sich TEXIBLE Wisbi® durch einen sehr dünnen Textilaufbau aus und ermöglicht auch eine Anwendung mit Anti-Dekubitus Matratzen. 

Wie funktioniert Texible Wisbi®?
Die Betteinlage, die Nässe erkennt wird als oberste Lage auf das Bett platziert und über Druckknopfstecker mit dem Texible Wisbi® Sender verbunden. Dies geschieht ganz automatisch und ist für jedermann einfach zu bedienen!
Beim Erkennen von Nässe wird automatisch ein akustischer oder optischer Alarm an den Empfänger gesendet.

Für Pflegeheime oder großere Institutionen erlaubt die Kopplung mit dem Rufsystem und auch die Ergänzung weiterer textiler Sensoren, wie eine Sturzüberwachung.

Für wen ist Texible Wisbi®?
Durch die Einfachheit des Sensor-Textils eignet sich die Betteinlage für pflegende Angehörige - die beruhigter schlafen können – als auch für das professionelle Pflegepersonal in Pflegeheimen, mobilen Hilfsdiensten und Krankenhäusern – die gezielter handeln können und damit insbesondere in der Nacharbeit der Pflege Zeit einsparen können.

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Über uns

Firmenporträt

„Unsere Mission ist die nachhaltige Integration von Funktionalität in Textilien“

Um Innovationen im Bereich technischer Textilien voranzutreiben gründeten Textilunternehmen aus Vorarlberg gemeinsam mit Textilforschern der Universität Innsbruck im Frühjahr 2016 das StartUp TEXIBLE.
„Wir Gründer sind sind davon überzeugt, dass die Textilien der Zukunft weit mehr Funktionen als Witterungsschutz und Design haben werden.“

Neben unseren intelligenten Textilien im Medizin- und Pflegebereich sind wir Hersteller von Textilien für Innovative Stromspeichertechnologie und bieten die kundenspezifische Entwicklung von maßgeschneiderten technischen Textilprodukten an. Als Texible profitieren wir bei unseren Entwicklungen und der Herstellung technischer Textilien in Vorarlberg im Besonderen von einem Umfeld, das in der Vergangenheit stark von der Textilindustrie geprägt wurde und somit die gesamte textile Wertschöpfungskette bereitstellt.

Die Geschichte unserer Medizin- und Pflegetextilien
Für die Betroffenen wie auch für Angehörige und das Pflegepersonal ist Harninkontinenz eine körperliche wie auch psychische Belastung. Österreichweit sind rund eine Million Menschen betroffen. Hierfür eine Hilfestellung zu bieten, war unser Forschungsansatz bei Texible. Als interdisziplinäres Forschungsprojekt „Netzwerk waschbare Sensortextilien“  begann die Entwicklung im Jahr 2014. Gemeinsam mit dem Bettwäschehersteller Fussenegger Textil und dem Mietwäscher Berendsen haben wir die Entwicklung von TEXIBLE Wisbi vorangetrieben. Das Team der Pflegeheime der Stadt Dornbirn übernahm den Praxistest in der Pflege.

Für diese kooperative Entwicklung durften wir 2016 den Innovationspreis für das beste Start-up des Landes Vorarlberg entgegennehmen.

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Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

1-19

Gründungsjahr

2016

Geschäftsfelder

Bedarfs- und Verbrauchsartikel für Praxen und Krankenhäuser