Lithoz GmbH aus Wien auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf -- MEDICA Messe
Hersteller

Lithoz GmbH

Mollardgasse 85A/2/64-69, 1060 Wien
Österreich

Telefon +43 1 9346612210
jwaerter@lithoz.com

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
ADVANTAGE AUSTRIA Wirtschaftskammer Österreich

Hallenplan

COMPAMED 2017 Hallenplan (Halle 8b): Stand F03

Geländeplan

COMPAMED 2017 Geländeplan: Halle 8b

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 12  Verpackung und Druck
  • 12.04  Etikettierung, Balkencodierung, Druck
  • 12.04.03  Druckmaschinen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Druckmaschinen

ADDITIVE FERTIGUNGSSYSTEME FÜR KERAMIK

KOMPLETTLÖSUNG AUS EINER HAND
Lithoz bietet der Industrie und Forschung additive Fertigungssysteme für die Herstellung von Hochleistungskeramiken. Die einzelnen Systemkomponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und gewährleisten die Herstellung von hochwertigen Bauteilen aus Hochleistungskeramik direkt aus den entsprechenden CAD-Daten. Das Produktportfolio von Lithoz umfasst zudem unterschiedliche für den 3D-Druck optimierte keramische Materialien, Softwareprodukte sowie kundenspezifische Lösungen für komplexe Herausforderungen.
 
CERAFAB 7500 & 8500
Die CeraFab-Systeme von Lithoz sind zuverlässige und benutzerfreundliche Netzwerk-Drucker, die im Stand-alone-Betrieb arbeiten. Sie ermöglichen die Fertigung von Hochleistungskeramik mit Materialeigenschaften wie in der konventionellen Fertigung. Durch den werkzeuglosen Produktionsprozess mit sehr geringem Materialverbrauch können erstmals auch Prototypen und Kleinserien aus Hochleistungskeramik wirtschaftlich gefertigt werden.
 
Hohe Bauteilqualität
Die mit der LCM-Technologie gefertigten Bauteile weisen ähnliche bzw. gleiche Materialeigenschaften wie herkömmlich gefertigte Bauteile auf. Die hergestellten Aluminiumoxidteile zeigen beispielsweise Werte von über 99,4 % der theoretischen Dichte (>3,96 g/cm3) und eine 4-Punkt-Biegefestigkeit von 430 MPa. Bei den Bauteilen aus Zirkonoxid wird eine Dichte von 99,6 % der Theorie mit einer Festigkeit von 650 MPa erzielt. Die gefertigten Bauteile weisen zudem eine hervorragende Oberflächenqualität (Aluminiumoxid: Ra ≈0,4 µm, Zirkoniumoxid Ra ≈0,6 µm) ohne Nachbearbeitung auf.
 
FUNKTIONSPRINZIP DER CERAFAB-SYSTEME
Die von Lithoz entwickelte LCM (Lithography-based Additive Manufacturing)-Technologie basiert auf dem Prinzip der Photopolymerisation. Das keramische Pulver wird in einer lichtsensitiven organischen Matrix dispergiert und durch Maskenbelichtung selektiv strukturiert.

Der Aufbau des CeraFab-Systems umfasst eine Wanne, die mit dem lichtaushärtenden Schlicker gefüllt wird. In Kombination mit einer Rakel wird durch eine Drehbewegung eine Schicht Schlicker appliziert. Der Boden der Wanne ist transparent, sodass der Schlicker von unten belichtet werden kann. Lithoz verwendet dazu ein speziell entwickeltes Projektionssystem, bei dem bei dem die Light-Engine auf eine eigens entwickelte Optik genau abgestimmt ist.

Für die Belichtung werden LEDs verwendet, da sich diese durch eine hohe Lebensdauer, einer homogenen Lichtverteilung sowie durch eine konstante Lichtleistung auszeichnen. Das projizierte Bild wird über eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD, Digital Mirror Device) erzeugt. Auf diesem Spiegelarray befinden sich mehr als 2 Mio. Spiegel, die individuell gesteuert werden können und die von den LEDs beleuchtet werden. Jeder dieser Spiegel kann einzeln und gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden wodurch eine dynamische Maskenbelichtung möglich ist. Diese hat den Vorteil, dass sie die gesamte Fläche zur gleichen Zeit belichtet und somit die Belichtungsdauer unabhängig vom zu belichtenden Querschnitt ist.

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Produktkategorie: Druckmaschinen

DIE LCM-TECHNOLOGIE VON LITHOZ

FÜR DIE ADDITIVE FERTIGUNG VON HOCHLEISTUNGSKERAMIK
 
Mit der Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM)-Technologie bietet Lithoz ein Fertigungsverfahren an, mit dem Bauteile aus Hochleistungskeramik generativ gefertigt werden können. Der Vorteil der LCM-Technologie liegt in der präzisen Fertigung von keramischen Bauteilen, welche die gleichen Materialeigenschaften wie konventionell gefertigte keramische Bauteile aufweisen. Die LCM-Technologie wurde von den Gründern von Lithoz zwischen 2006 und 2010 an der TU Wien entwickelt. Im Jahr 2011 wurde die Lithoz GmbH als Spin-off der TU Wien gegründet.
 
Der Begriff Additive Fertigung bezeichnet Prozesse, bei denen dreidimensionale Objekte durch das Aneinanderfügen von Schichten erstellt werden. Additive Fertigung, häufig auch als generative Fertigung oder als 3D-Druck bezeichnet, hat sich in den letzten Jahren als effektive Methode zur werkzeuglosen Herstellung beliebig komplexer Objekte direkt aus CAD-Daten entwickelt.

Die Ursache für den Erfolg von generativen Fertigungstechnologien liegt in den besonderen Vorteilen, welche die Technologie der Industrie und Forschung bietet:
  • kostengünstige und schnelle Produktion von Prototypen, Einzelstücken und Kleinserien
  • Customization und Mass-Customization von Produkten
  • verbesserte Produkte durch funktionsorientiertes Design
  • Verkürzung der Time-to-Market und Erhöhung des Innovationstempos im Unternehmen
  • flexiblere Reaktion auf die Bedürfnisse des Marktes
VON DER IDEE ZUM FERTIGEN BAUTEIL
Die LCM-Technologie basiert auf der selektiven Maskenbelichtung eines photosensitiven Harzes, in dem keramische Partikel homogen dispergiert sind. Während der Strukturierung wird ein Grünkörper – ein Komposit aus keramischem Pulver und der organischen Polymermatrix – aufgebaut. Die Photopolymere bilden dabei das Grundgerüst des Bauteils und dienen als Binder zwischen den keramischen Partikeln. Die Photopolymere werden anschließend beim Entbindern durch Pyrolyse entfernt und die keramischen Partikel werden im abschließenden Sinterprozess dicht gesintert. Diese beiden Prozessschritte werden typischerweise auch in der konventionellen keramischen Formgebung angewendet.

Grundsätzlich eignet sich das LCM-Verfahren zur Verarbeitung aller pulverförmigen und sinterfähigen Pulver, wodurch in den vergangenen Jahren bereits ein breites Spektrum an kundenspezifischen Werkstoffen über die LCM-Route verarbeitet wurde.

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Produktkategorie: Druckmaschinen

Osteokonduktives und bioresorbierbares Knochenersatzmaterial

Ausgangssituation:
Tricalciumphosphat und Hydroxylapatit sind keramische Werkstoffe, die sich aufgrund ihrer osteokonduktiven und bioresorbierbaren Materialeigenschaften hervorragend als Knochenersatzmaterial für die Erzeugung von Scaffolds eignen.
 
Bei Scaffolds handelt es sich um Implantate definierter Form und Porenstruktur, die in den Körper eingesetzt werden, um große Knochendefekte, die durch Unfälle oder im Zuge von Tumorentfernungen entstanden sind, zu behandeln. Bioresorbierbare Implantate werden dabei im Körper abgebaut und in körpereigenes Knochengewebe umgebaut. Für die Entwicklung neuer Scaffolds braucht es Wissen über die innere Struktur, die das Einwachsen von Knochen optimiert. Dabei spielt vor allem das Porendesign eine zentrale Rolle, um eine bestmögliche Osteokonduktivität zu erzielen.
 
Herausforderungen:

  • Optimieren der Porenstrukturen, damit der Knochen optimal einwachsen kann
  • Herstellung von verschiedenen komplexen Porenstrukturdesigns, die speziell auf die mechanischen Belastungen abgestimmt sind
  • Suche nach effizienten Methoden zur Herstellung von patientenspezifischen Implantaten ab Losgröße 1
  • Freiheit in Materialwahl
Lösung:
  • schnelle Herstellung mittels LCM-Verfahren
  • verfügbare Materialien: Tricalciumphosphat und Hydroxylapatit
Nutzen:

  • Schnelle und kostengünstige Realisierung von unterschiedlichen Designvarianten, um perfekte osteokonduktive Eigenschaften zu erzielen
  • Schnelle und kostengünstige Herstellung von Testkörpern für In-vivo- und In-vitro-Versuche
  • einfache Realisierung und Erprobung von verschiedensten Designvarianten
  • Besonders gute Realisierbarkeit von kleinen Durchgangskanälen von bis zu 0,4 mm im Durchmesser
  • Realisierbarkeit von Stegdicken kleiner 0,3 mm
  • Einfache Personalisierbarkeit von Implantaten
  • Variation der Einheitszelle

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Über uns

Firmenporträt

Lithoz ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Materialien und Generativen Fertigungssystemen für den 3D-Druck von Hochleistungskeramiken.

Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten aus den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemie ist es Lithoz gelungen, ein Fertigungssystem zu entwickeln, mit dem Keramiken für industrielle und medizinische Anwendungen generativ hergestellt werden können.

Das in Österreich produzierte System eignet sich speziell zur Herstellung von hochpräzisen und komplexen Applikationen. Besonders hinsichtlich der Dichte, der Festigkeit und der Präzision erfüllen die Bauteile die hohen Anforderungen der Keramikindustrie und -forschung.

Die Inhouse-Spezialisten Spezialisten von Lithoz besitzen eine hohe Fachkompetenz entlang des gesamten Herstellungsprozesses von Keramiken. Lithoz bietet Ihnen neben einer kompetenten Fachberatung auch kundenspezifische Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Lithoz legt großen Wert auf die kontinuierliche Verbesserung ihrer Produkte und Leistungen. Durch die Zusammenarbeit mit diversen Forschungseinrichtungen und dem regen Austausch mit unseren Kunden können wir so unser Leistungsangebot stetig verbessern und optimal an die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden anpassen.

Gerne unterstützen wir auch unsere Kunden bei der Durchführung von Forschungsprojekten im nationalen und internationalen Umfeld.

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