DEMCON BV aus Enschede auf der MEDICA 2018 in Düsseldorf -- MEDICA - Weltforum der Medizin

DEMCON BV

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Niederlande
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Hallenplan

MEDICA 2018 Hallenplan (Halle 10): Stand H19

Geländeplan

MEDICA 2018 Geländeplan: Halle 10

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.03  Chirurgie und Endoskopie, Geräte für die
  • 01.03.12  Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

Nadelpositionierung system – MIRIAM

Bei Verdacht auf Prostatakrebs werden Proben des verdächtigen Gewebes genommen. Dies muss unter MRT-Bildgebung erfolgen, und zwar innerhalb des beschränkten Raums, der zwischen den Beinen des Patienten verfügbar ist. Bei dem heutigen, manuell durchgeführten Verfahren führt der Arzt die Biopsienadel rektal ein. Wegen der Infektionsgefahr erhält der Patient präventiv Antibiotika. Im Durchschnitt sind vier Wiederholungen erforderlich, bis die Nadel genau die richtige Position erreicht hat. Die Alternative ist ein Roboter, der die Nadel über die äußere Haut einführen kann. Das macht das Verfahren schneller, genauer, steriler und patientenfreundlicher.

Diese Automatisierung ist das Ziel von MIRIAM (Minimally Invasive Robotics In An MR environment), einem Projekt der Universität Twente (UT) und verschiedener Partner, darunter das Radboud-Universitätsklinikum und DEMCON. Der Auftrag von DEMCON bestand darin, ein Robotersystem zur genauen Nadelpositionierung zu entwickeln. In Absprache mit den Forschern von der UT und den Spezialisten des Radboud-Universitätsklinikums erstellte DEMCON den Anforderungskatalog in Bezug auf Funktionalität, verfügbaren Raum und erforderliche Freiheitsgrade.

Beim Systemkonzept fiel die Wahl auf eine sogenannte Stewart-Plattform (bekannt von Bewegungssimulatoren), die mit vier aktuierten Beinen an einer Oberplatte aufgehängt ist. Die Bewegungen dieser fünf Beine werden durch ein System von Kugel- und Liniengelenken, Gewindespindeln und Piezomotoren bestimmt. Eine ausführliche mechanische Toleranzanalyse bildete die Basis für eine präzise Konstruktion.

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HandScan

Ein Konzept für ein Medizingerät entwickeln und klinisch testen, das ist immerhin ein guter Anfang. Für die andere Hälfte der Arbeit – Entwicklung zu einem marktreifen Produkt und Organisation der Serienproduktion – wird DEMCON ebenfalls eingeschaltet. Hemics in Eindhoven hat das für ein nichtinvasives bildgebendes System getan, das Entzündungsaktivität bei rheumatoider Arthritis visualisieren kann. Der Einsatz des Systems kann dabei helfen, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen und die Behandlungskosten zu senken. Für die Umsetzung in die Praxis wandte Hemics sich an DEMCON.

Der HandScan misst die Durchblutung von Hand- und Pulsgelenken mittels diffuser optischer Transmission in Kombination mit Blutstrommodulation. Optische Technologie macht das System sicher für den Patienten und schnell und billig im Gebrauch – eine Sitzung dauert nur 2,5 Minuten. Eine Manschette klemmt den Blutstrom im Unterarm des Patienten vorübergehend ab, was zu einer Blutstauung führt. Die Hand wird von unten beleuchtet und eine Kamera nimmt mit dem durchgelassenen Licht an der Handoberseite eine Serie von Grauwertbildern auf, die in spezielle Messwerte übersetzt werden. Durch Messung bei zwei Wellenlängen – Rot und Infrarot – können die subtilen Unterschiede der Gelenkdurchblutung genau bestimmt werden. Diese Unterschiede geben Auskunft über den Entzündungsgrad.

Hemics bringt den HandScan als kompaktes, benutzerfreundliches und bezahlbares Gerät auf den Markt. Dabei ist Hemics selbst verantwortlich für den Datenalgorithmus, der die Messdaten des Scanners in klinische Informationen für den Rheumatologen umsetzt. DEMCON sorgt für Systems Engineering, Elektronik, Mechanik, Optik und Embedded Software. Im Hinblick auf die Akzeptanz des Geräts in der Alltagspraxis des Rheumatologen verlangen neben dem Beleuchtungsmodul die intuitive Benutzerschnittstelle und das industrielle Design besondere Aufmerksamkeit.



Für die Beleuchtung war die erste Option eine Matrix von Hochleistungs-LEDS. Jedoch wurde letztlich dem alternativen, auf rotierenden Spiegeln basierenden Laserkonzept von DEMCON der Vorzug gegeben, und zwar wegen der besseren Eignung für die Produktion und der größeren Flexibilität bei der Einrichtung der Funktionalität. Für ein akzeptables Signal-Rausch-Verhältnis muss die Lichtintensität unter der Hand stabil sein. Reflexionen und „Lichtlecks“ zwischen den Fingern müssen vermieden werden. Daher wird mithilfe von vorab gemachten Aufnahmen der Hand einschlieβlich des Handgelenks eine virtuelle Belichtungsmaske erstellt, gemäβ derer der scannende Laserstrahl an den richtigen Positionen ein- und ausgeschaltet wird. Die größte technische Herausforderung lag im Zusammenspiel der Kamera und der Steuerung/Synchronisation der beiden Laser.

DEMCON hat in Zusammenarbeit mit Partnern für die Optikentwicklung und das Industriedesign einen Prototyp realisiert. Anschließend wurde eine Linie für die Serienproduktion eingerichtet. Die ersten Pre-Production-HandScans wurden für klinische Versuche eingesetzt, und schon damals reagierte der Markt begeistert. Heute ist das System unter anderem dank des Einsatzes von DEMCON fertig für die Bewährungsprobe in der Alltagspraxis.

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Über uns

Firmenporträt

DEMCON ist ein High-End-Technologielieferant von Produkten und Systemen mit den Fokusbereichen Hightech-Systeme, Industriesysteme, Eingebettete Systeme, Focal Optomechatronic Systeme, Unbemannte Systeme und Medizingeräte.

DEMCON ist ein rasch wachsendes Unternehmen, das Auftraggeber mit einer breiten Skala von Kompetenzen unterstützt. Als System Supplier kann DEMCON den gesamten Bedarf des Kunden abdecken, von Machbarkeitsbeweis, Prototyp und Preproduktion bis zur Serienproduktion. In 25 Jahren ist das Unternehmen herangewachsen zu der DEMCON-Gruppe, mit über 550 Mitarbeitern im Jahre 2018.

Die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Enschede, Zweigstellen befinden sich in Eindhoven, Oldenzaal, Groningen, Delft und Münster (Westf.). DEMCON hat weltweit Kunden, von den Niederlanden und Deutschland bis nach Asien und den USA.

Mechatronik ist die multidisziplinare Spezialität von DEMCON, und das bedeutet, dass Mechatronic Systems Engineering die Kerndisziplin ist, das „mechatronische Gewissen“ von DEMCON. Daneben hat DEMCON starke Einzeldisziplinabteilungen, die das Wissen und die Kompetenzen auf ihrem Fachgebiet bündeln. Zusammen sind sie verantwortlich für das Ausdenken und Ausarbeiten innovativer Konzepte und kreativer Lösungen entsprechend dem Entwicklungsauftrag des Kunden.

DEMCON kann die komplette Produktion besorgen, von Prototyping und Produktions-Engineering bis zur Einrichtung der Supply Chain und der Endfertigung im eigenen Haus. Dafür verfügt DEMCON über das erforderliche spezielle Know-how, ein internationales Zuliefernetzwerk und eine hochmoderne Ausstattung einschlieβlich gut organisierter Fertigungslinien und einem großen Reinraum.

DEMCON hat die Ambition, durch die Durchführung neuer, anspruchsvoller Projekte weiter zu wachsen, neue internationale Märkte zu erkunden und die Produktionsexpertise und –kapazität weiter auszudehnen.

DEMCON hat sich von einem in der niederländischen Region Twente verwurzelten Betrieb zu einem niederländischen Unternehmen mit internationalem Tätigkeitsfeld entwickelt. Für Junior- und Senior-Talente mit den unterschiedlichsten Ausbildungen, Erfahrungen und Interessen bietet DEMCON eine intellektuell anspruchsvolle und angenehmeArbeitsumgebung.

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