Forschung für die Zukunft c/o Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Transfer- u. Gründerzentrum

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MEDICA 2018 Hallenplan (Halle 3): Stand D94

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MEDICA 2018 Geländeplan: Halle 3

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Michael Kauert

39106 Magdeburg

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+49 391 6758711

E-Mail
messen@ovgu.de

Unsere Produkte

Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

neomento – Virtual Reality-basierte Therapiesoftware für die Behandlung psychischer Störungen

Das Ausgründungsprojekt neomento entwickelt Virtual Reality (VR)-basierte Softwarelösungen für die Therapie von Angststörungen und Suchterkrankungen. Hierbei werden reale Umgebungen virtuell nachgebildet, in die ein Patient mit Hilfe eines beliebigen VR-Headsets eintaucht. Durch diesen innovativen Ansatz wird der Therapieaufwand erheblich gesenkt. Daneben wird es möglich, biophysiologische Daten des Patienten (Herzrate, Hautleitwert und Blickverhalten z.B. als Indikatoren für das Stress- oder Angstniveau) aufzuzeichnen und unmittelbar in die Therapie zu integrieren. Dazu bietet die Software erstmalig die Option einer Biofeedbacktherapie in der virtuellen Realität. Im Ergebnis kann die Effektivität der Therapie entscheidend verbessert, die Therapietreue des Patienten gesteigert, dessen Rückfallquote gesenkt und das Risiko der Entwicklung weiterer Störungen und Symptome gesenkt werden.

neomento develops VR-based software for the therapy of anxiety and substance use disorders. The team recreates realistic environments as virtual scenarios into which patients can be immersed using VR headsets. Measuring and integrating biophysiological parameters of the patient is also made possible. In addition biofeedback therapy can be used in virtuality for the first time. Benefits: improved effectiveness, higher compliance, lower recidivism rates and lower risk of developing comorbidities.

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

In-Line - Let‘s make interventional MRI possible

Das Ziel des Startup-Projektes ln-Line des Instituts INKA (Intelligente Katheter) ist die Bereitstellung von Werkzeugen für
MR-gesteuerte minimalinvasive Interventionen wie beispielsweise Biopsien, Schmerztherapien und Radiofrequenzablationen. In Zusammenarbeit mit Partnern der Industrie und Medizin konzentriert sich das Team auf die Entwicklung eines vereinfachten, zeitlich verkürzten und komfortableren Arbeitsablauf von nadelbasierten Interventionen unter MRT Bildgebung. So werden die Entwicklungen den Radiologen ermöglichen, das MRT nicht nur für diagnostische Zwecke sondern auch für Interventionen einzusetzten.

The goal of the start-up project ln-Line of the institute INKA (Intelligente Katheter) is providing tools for MR-guided minimally invasive interventions such as biopsies, pain therapy and radiofrequency ablation. Working with industry and medical partners, the team is focused on developing a simplified, shorter, and more convenient needle-based intervention workflow under MRI imaging. Thus, the developments will enable radiologists to use the MRI not only for diagnostical purposes but also for interventions.

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

InfectoGnostics Forschungscampus Jena: Diagnose vor Therapie – Neue Wege in der Diagnostik von Infektionen

Der InfectoGnostics Forschungscampus Jena beschreitet als öffentlich-private Partnerschaft neue Wege in der Diagnostik von Infektionserregern und deren Resistenzen. Mehr als 30 Partner aus Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft entwickeln im Dreiklang von Technologie, Anwendung und Herstellung marktreife Lösungen für die schnelle und kostengünstige Vor-Ort-Analyse (Point-of-Care Testing) von Infektionen in der Humanmedizin – wie Lungenentzündung (die z.B. durch antibiotikaresistente Erreger verursacht wird) und Tuberkulose –, Testsysteme für Tiererkrankungen sowie für den Erregernachweis in Lebensmitteln.
Bereits ein Jahr nach dem Start des zentralen
InfectoGnostics-Campusprojekts konnte ein neues Diagnoseprodukt entwickelt und auf den Markt gebracht werden: Ein Array, das als offene Plattform zur Genotypisierung verschiedener Bakterienarten und Antibiotika-Resistenzen eingesetzt wird. Zur Medica 2018 wird InfectoGnostics solche Technologien vorstellen, die gemeinsam mit den Campuspartnern entwickelt wurden sowie neue Ansätze präsentieren, die sich derzeit noch in der Entwicklung befinden.

As a public-private partnership, the InfectoGnostics Research Campus Jena is breaking new ground in the diagnosis of infectious pathogens and their resistances. More than 30 partners from science, medicine and industry are developing market-ready solutions for rapid and cost-effective point-of-care testing in a triad of technology, application and production. Major topics for this collaborative research are infectious human diseases such as pneumonia (caused, for example, by antimicrobial-resistant pathogens) but also zoonotic diseases and virus-induced forms of cancer.

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

Zeitaufgelöste Fluoreszenzbilder an dreidimensionalen Oberflächen (FLIM 3D)

Forscher des Fachgebietes Biomedizinische Technik der Technischen Universität Ilmenau und des Universitätsklinikums Jena haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren zur Bestimmung und Auswertung zeitaufgelöster Fluoreszenz- bzw. Reflexionsbilder an ausgedehnten dreidimensionalen Oberflächen entwickelt.
Die Datenanalyse erfolgt mit der eigens entwickelten FLIMX-Software-Toolbox.
Die Erfindung kann u. a. in multimodalen Diagnosegeräte, z. B. strukturell (Ultraschall, Computertomographie) oder funktionell (EEG, Nahinfrarotspektroskopie), integriert werden. Anwendungsgebiete sind die Messungen der zeitaufgelösten Fluoreszenz an medizinischen Objekten, bspw. am Augenhintergrund.
Weiterführende Informationen:
Patentanmeldung DE 10 2014 017 006
Klemm M, Schweitzer D, Peters S, Sauer L, Hammer M, Haueisen J (2015) FLIMX: A Software Package to Determine and Analyze the Fluorescence Lifetime in Time-Resolved Fluorescence Data from the Human Eye.
PLoS ONE 10(7): e0131640. doi:10.1371/journal.pone.0131640

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

Patentiertes, augenärztliches Untersuchungsgerät zur Messung der Streulichtbelastung

Mit dem innovativen, patentierten Messverfahren können Folgen von Operationen im vorderen Augenabschnitt sichtbar gemacht werden. Bei einer Nachuntersuchung ist der Operationserfolg ebenso wichtig wie unerwünschte Nebeneffekte wie die Zunahme von Streulicht. Gerade dieses stört den Patienten z.B. durch Blendung beim Autofahren. Dem Arzt bleibt jedoch das eigentliche Ausmaß der Belastung weitestgehend verborgen, da er nur von außen in das Patientenauge schauen kann. Mit dem neu entwickelten Untersuchungsgerät sind nun die Grundlagen gelegt, die tatsächliche Streulichtbelastung quantifizieren und ortsaufgelöst darstellen zu können. Herzstück des am Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der Technischen Universität Ilmenau entstandenen Demonstrators ist ein Hartmann-Shack-Wellenfrontsensor, mit dem die Abbildungsfehler des Auges untersucht werden können, in Kombination mit einer multifunktionalen, programmierbaren Blende in Form eines reflektiven Displays. Mit diesem ist es möglich, genau die Anteile des Lichtes herauszufiltern, die dem Streulicht aus dem vorderen Augenabschnitt zugeordnet werden können.

Patent DE 10 2011 102 176

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

Augmented Reality in der Medizin –Live Streamed Bronchioscopy

Zur visuellen Diagnose von Erkrankungen der Atemwege wird in der Regel eine Bronchoskopie durchgeführt. Dazu wird unter Anästhesie ein Endoskop in die oberen Luftwege eingeführt. Diese Prozedur wird mittels Ultraschalldiagnose kontrolliert. Die zwei Videostreams der Endoskopiekamera und des Ultraschalls werden auf zwei Monitoren visualisiert. Da die Monitore unergonomisch neben dem OP-Tisch angeordnet sind, kann der Arzt nur diese oder den Patienten im Blick haben. Im Rahmen des vorgestellten Projektes soll die Bronchoskopie mittels Augmented Reality (AR) unterstützt werden. Unter AR versteht man die Überlagerung von realen Sinneseindrücken mit künstlich erzeugten Reizen, wie z. B. Hologrammen.
Es wurden die Videostreams erfasst und mittels eines WLAN’s auf eine Microsoft Hololens gestreamt. Der Arzt kann diese in seinem Sichtfeld frei als Hologramme platzieren. Eine entwickelte Benutzeroberfläche ermöglicht es dem Arzt die Videostreams zu kontrollieren. Er kann virtuelle Schaltelemente (Play, Stop, Rewind etc.) über die Hololens typische Handbewegung, Airtap genannt, benutzen. Alternativ kann der Arzt die Schaltelemente mit Spracheingabe aktivieren.
Mit Hilfe der vorgestellten AR-Anwendung konnte die Bronchoskopie wesentlich ergonomischer gestaltet werden.

A bronchoscopy is conducted with the help of a live video stream and ultrasound imaging. The project aims to ease the procedure by introducing Augmented Reality (AR) using a Microsoft HoloLens. We stream the videos into holograms placed by the physician into his field of view. A virtual user interface can be controlled with an air tap gesture or via voice recognition. The system improves the brochioscopy by enabling the physician to concentrate 100% on patient.

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostika

Technikgestützte und echtzeitfähige Assistenzsysteme

Das Photonic Communications Lab der Hochschule Harz forscht seit fast 10 Jahren an den Folgen des demografischen Wandels.
Im Projekt „tecLA LSA“ (tecla.hs-harz.de) wird eine benutzerfreundliche technische Plattform, auf der bereits marktverfügbare Systeme aus den Bereichen Ambient Assisted Living (AAL), Telepflege und Telemedizin integriert werden können, präsentiert. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Das Projekt „fast care“ (fastcare.hs-harz.de) forscht an der Konzeption und Entwicklung eines echtzeitfähigen Sensordaten-Analyse-Frameworks für intelligente Assistenzsysteme – fokussiert auf die Einsatzbereiche „Mensch-Technik-Interaktion“ (MTI) und „eHealth“. Entwicklungsziele sind u.a. medizinisch valide, Echtzeit-Situationsbilder auf Basis einer ad-hoc vernetzten Sensorinfrastruktur mit Latenzen kleiner 10ms.

The Photonic Communications Lab of the Harz University has been researching the consequences of demographic change for almost 10 years.
The project „tecLA LSA“ will present a user-friendly technical platform from the field of Ambient Assisted Living (AAL), telecare and telemedicine. The integrated software is already available on the market. The project is funded by the European Regional Development Fund (ERDF).
The project „fast care“ is working on a real-time capable sensor data analysis-framework in the fields of „Human-Technology Interaction“ (HTI) and „eHealth“. The aim is to provide a medical valid - integrated real-time picture of the patient’s situation by using an ad hoc interconnected sensor infrastructure with a latency period of less than 10 ms.

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Über uns

Firmenporträt

FORSCHUNG FÜR DIE ZUKUNFT ist eine gemeinsame
Initiative der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Diese Initiative wurde im Jahre 2000 ins
Leben gerufen, um die Vorbereitung und Durchführung von Messeauftritten der Hochschulen und Forschungseinrichtungen der drei Bundesländer zu optimieren und Kosten einzusparen.

Ziel ist es, auf ausgewählten Fachmessen unter dem Slogan „FORSCHUNG FÜR DIE ZUKUNFT - Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen“ (Konkretisierung nach aktueller Beteiligungslage) Gemeinschaftsstände auf Messen zu organisieren und dadurch die in den Bundesländern zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen so effektiv wie möglich einzusetzen.

Auf der Grundlage dieses Vorhabens wurde das Messeportal Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen entwickelt, das diese Messeauftritte ankündigt, dokumentiert und nach Beendigung einer Messe Informationen rund um den Messeauftritt und die ausgestellten Exponate weiterhin für interessierte Besucher im Internet vorhält.

Damit wird zugleich ein übergreifender Beitrag dazu geleistet, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Einrichtungen auf den Gebieten der Lehre, der Forschung sowie des Wissens- und Technologietransfers in die Wirtschaft zu stärken. In diesem Sinne steht der Gemeinschaftsstand FORSCHUNG FÜR DIE ZUKUNFT grundsätzlich auch Partnern aus kleinen und mittleren Unternehmen der jeweiligen Region - darunter besonders Existenzgründern - offen.
Hier erhalten Sie als Unternehmensvertreter und Wissenschaftler einen Überblick über alle Messeaktivitäten der Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Erleben Sie die aktuellsten und neuesten Innovationen aus den Forschungsbereichen der Hochschulen, Universitäten und teilnehmenden Partner. Sie können direkt über das Messeportal Kontakt zu den Ansprechpartnern der Forschungsprojekte aufnehmen, können sich aber auch anhand von Fotos, Beschreibungen und aktuellen Messemeldungen über die Innovationen informieren.

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