Standverwaltung
Option auswählen

RAUMEDIC AG

Hermann-Staudinger-Str. 2, 95233 Helmbrechts
Deutschland
Telefon +49 9252 359-0
Fax +49 9252 359-1000
info@raumedic.com

Hallenplan

COMPAMED 2019 Hallenplan (Halle 8a): Stand F28

Geländeplan

COMPAMED 2019 Geländeplan: Halle 8a

Ansprechpartner

Kristina Ott

Marketing Communication Manager

Telefon
+49 92525 359 0

E-Mail
fairs@raumedic.com

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Auftragsfertigung: Komponenten
  • 01.02  Kunststoffverarbeitung
  • 01.02.01  Spritzgießen

Spritzgießen

  • 01  Auftragsfertigung: Komponenten
  • 01.02  Kunststoffverarbeitung
  • 01.02.02  Extrusion

Extrusion

  • 01  Auftragsfertigung: Komponenten
  • 01.02  Kunststoffverarbeitung
  • 01.02.05  Full Service Kunststoffverarbeitung

Full Service Kunststoffverarbeitung

  • 02  Endproduktefertigung
  • 02.02  Katheter

Katheter

  • 03  Dienstleistungen
  • 03.04  Design und Entwicklung
  • 03.04.01  Produktdesign, Produktentwicklung

Produktdesign, Produktentwicklung

  • 03  Dienstleistungen
  • 03.05  Montage

Montage

  • 05  Bauteile, Module, OEM-Ausrüstung
  • 05.11  Führungsdrähte

Führungsdrähte

Firmennews

Datum

Thema

Download

09.10.2019

Mit smarten Lösungen auf der Compamed 2019

Helmbrechts – Smarte Lösungen für die Medizintechnik stehen bei Raumedic im Fokus des Auftritts auf der diesjährigen Compamed. An seinem Stand 8A/F28 wird das Unternehmen vom 18. bis zum 21. November unter anderem den Prototyp eines neuen Schlauchsystems für die künstliche Beatmung präsentieren.


Intelligentes Schlauchsystem für die künstliche Beatmung

Herzstück dieser Innovation ist ein zweiteiliger Kunststoffkonnektor, der den beheizbaren Schlauch mit der Beatmungsmaske verbindet. Die wiederverwendbare elektronische Basis verfügt über eine visuelle Alarmfunktion, sobald das zugeführte Atemgas eine Temperatur von 40 Grad Celsius überschreitet. Ein integrierter Mikrocontroller überwacht zudem, dass der angeschlossene Beatmungsschlauch die vorgeschriebene Einsatzdauer von maximal sieben Tagen nicht überschreitet. Dank blau blinkendem LED-Licht kann das Pflegepersonal in den Kliniken dann schon frühzeitig und aus einiger Entfernung erkennen, dass das Verbrauchsmaterial ausgetauscht werden muss.

Eine digitale Visitenkarte in der zweiten Komponente des Konnektors soll künftig produktionsspezifische Informationen speichern können. „Wir tüfteln derzeit noch an der genauen Auslegung des Einwegteils und möchten dabei natürlich auf die Anforderungen der Anwender eingehen“, sagt Innovationsmanager Dr. Thomas Ruhland, der bei Raumedic die Fäden für dieses Entwicklungsprojekt zusammenhält.


Medizinische Silikonkomponenten – nicht nur für die Ophthalmologie

Dass der Werkstoff Silikon aufgrund seiner Materialeigenschaften viele Vorteile für medizinische Anwendungen aufweist, verdeutlicht das Medizintechnikunternehmen anhand einiger Produktbeispiele. So werden am Raumedic-Stand neben Schläuchen, Spritzenstopfen und Dichtelementen aus dem Material auch einige Silikon-Lösungen für die Ophthalmologie zu sehen sein. Denn für die Augenheilkunde stellt das Unternehmen beispielsweise Silikon-Sleeves, Injektoren zum Einsetzen von Intraokularlinsen und Schlauchsets für lasergestützte Kataraktoperationen her.


PVC-freie Kunststofflösungen auf dem Vormarsch

Vor dem Hintergrund, dass viele Hersteller von Medizinprodukten verstärkt nach PVC-Alternativen fragen, hat Raumedic eine Reihe von PVC-freien Kunststofflösungen entwickelt. So seien ein neuer coextrudierter Schlauch aus EVA und Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und eine TPE-Tropfkammer beispielsweise ideal für Schwerkraft-Infusionssets geeignet, wie Dr. Ralf Ziembinski, Leiter des Geschäftsbereichs Tubing, erklärt. „Diese Entwicklung kann für die parenterale Ernährung oder Medikamentenverabreichung, aber auch im Bereich der Transfusion eingesetzt werden“, präzisiert der Chemiker.


Schlauchsets für die Transplantationsmedizin

Am Beispiel von „Metra“, dem Lebertransplantationsgerät des britischen Unternehmens OrganOx wird Raumedic seine Kompetenzen für Zubehör in der Transplantationsmedizin unter Beweis stellen. Am Messestand können sich Besucher einen unmittelbaren Eindruck vom Zusammenspiel des Geräts mit dem komplexen Schlauchsystem von Raumedic verschaffen.


Raumedic auf der Medica

Auf der parallel zur Compamed stattfindenden Medizinmesse Medica ist das Helmbrechtser Unternehmen ebenfalls vertreten. An Stand G42 in Halle 11 präsentiert der Geschäftsbereich „Clinic“ unter anderem den Neurovent-Messkatheter, mit dem zeitgleich der intrakranielle Druck, die Temperatur und der Sauerstoffpartialdruck im Gehirn gemessen werden können.

Mehr Weniger

07.10.2019

Raumedic treibt Entwicklung von PVC-freien Kunststofflösungen voran

Helmbrechts – Medizintechnikhersteller Raumedic widmet sich verstärkt PVC-freien Kunststofflösungen. Aus alternativen Materialien ohne Weichmacher hat das Unternehmen eine Reihe von Komponenten entwickelt, die beispielsweise im Bereich der Transfusion, für Pumpanwendungen oder in Schwerkraft-Sets für die parenterale Infusion eingesetzt werden können.
 
„Der Markt fragt immer häufiger nach weichmacherfreien PVC-Alternativen, die aber PVC-ähnliche Eigenschaften besitzen“, schildert Dr. Ralf Ziembinski, Leiter des Raumedic-Geschäftsbereich Tubing, seine Beobachtungen. Für medizinische und pharmazeutische Schläuche könne der Hersteller zum Beispiel Polypropylen und Polyurethan anbieten. Beide Materialien seien gut medikamentenverträglich, wobei jeder Einzelfall vor der Produktentwicklung gesondert betrachtet werden müsse. „Als Kunststoffspezialist beraten wir natürlich ausführlich bei der Materialauswahl“, erklärt der Chemiker. 

Wird eine preisgünstigere Alternative zu Soft-PP und PUR gesucht, so könne die Coextrusion eine Lösung darstellen, wie Ziembinski verrät. So stünde bei Raumedic zum Beispiel ein neu entwickelter Zweischichtschlauch aus EVA und Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) als PVC-Ersatz zur Wahl. Die Werkstoffkombination sei zwar etwa um ein Viertel teurer als PVC, bietet aus Sicht von Medizinprodukteherstellern aber einen entscheidenden Pluspunkt: „Die äußere Schlauchschicht aus SBR lässt sich gut verkleben, was für die Weiterverarbeitung eine große Rolle spielt“, sagt Ziembinski.

Mehr Weniger

18.09.2019

Raumedic unterstützt bei Umsetzung der neuen Medizinprodukteverordnung

Helmbrechts – Nicht mehr lange, dann ist die dreijährige Übergangsfrist für die neue europäische Medizinprodukteverordnung vorüber. Schon ab Mai 2020 müssen sich Hersteller von Medizinprodukten auf größere Änderungen in den Zulassungsverfahren einstellen. Sowohl neue als auch bereits zugelassene Erzeugnisse unterliegen ab diesem Zeitpunkt der EU-weit geltenden Medical Device Regulation (MDR).

Mit den gestiegenen Anforderungen der neuen Medizinprodukteverordnung ist Raumedic bestens vertraut, wie Reiner Thiem, Leiter der Abteilung Regulatory Affairs des Helmbrechtser Medizintechnikunternehmens, erläutert: „Wir haben die drei Jahre genutzt, um uns mit den geänderten regulatorischen Voraussetzungen intensiv auseinanderzusetzen.“ So habe Raumedic die eigenen Prozesse aber auch die verwendeten Materialien fortlaufend an die Anforderungen der neuen MDR angepasst, sie ausreichend validiert und qualifiziert.

Damit auch seine Kunden die neue Gesetzeslage gut meistern können, gibt das Unternehmen gezielte Hilfestellung. „Wenn ein Hersteller Komponenten von uns bezieht und das finale Produkt gemäß der neuen Verordnung registrieren lassen möchte, bieten wir aktiv unsere Unterstützung an“, sagt Thiem und präzisiert: „Wir können sicherstellen, dass die relevanten Informationen und Dokumente, wie in der gemeinsamen vertraglichen Vereinbarung geregelt, für die Zulassung zur Verfügung stehen.“

Über die neue EU-Medizinprodukteverordnung
2017 hat das Europäische Parlament die neue Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 verabschiedet, die nach einer dreijährigen Übergangsfrist am 26. Mai 2020 in Kraft tritt. Die neue Verordnung, in Kurzform auch MDR genannt, ersetzt die aktuelle Medizinprodukterichtlinie (93/42/EWG) aus dem Jahr 1993 sowie die Richtlinie über aktive implantierbare medizinische Geräte (90/385/EWG) aus dem Jahr 1990.

Mehr Weniger

31.07.2019

Raumedic verbessert Gleiteigenschaften von Thermoplastprodukten

Helmbrechts – Mit einem neuen biokompatiblen Additiv will Raumedic die Gleiteigenschaften seiner medizinischen Kunststoffkomponenten weiter verbessern. Die mechanischen und chemischen Charakteristika des Grundmaterials sollen dabei erhalten bleiben. Das Medizintechnikunternehmen, selbst auch Hersteller von Kunststoff-Compounds in „Medical-grade“-Qualität, hat über ein halbes Jahr hinweg einen neuen Zusatzstoff in Verbindung mit einem Basispolymer getestet.

Der neue Werkstoff kann beispielsweise thermoplastischen Elastomeren, Polyamiden, Polystyrolen und Polyolefinen beigemischt werden. Bei diesen Materialkombinationen verringert sich der Reibungskoeffizient erheblich, bessere Gleiteigenschaften sind die Folge. Dass der Hilfsstoff auf Parameter wie Dimensionsstabilität, Flussrate und Zugfestigkeit keine signifikanten Auswirkungen hat, zeigten Vergleichsprüfungen von Extrudaten mit und ohne Gleit-Additiv.

Auch röntgendichte Einstellungen und kundenspezifische Farbausführungen sollen mit dem Werkstoff möglich sein. „Insbesondere für unsere Katheterprodukte sehen wir hier großes Verbesserungspotenzial, da sie sich dank der geringeren Gleitreibung leichter in den Körper einführen lassen. Außerdem können vorhandene Führungsdrähte einfacher gezogen werden“, erklärt Dr. Katharina Neumann, Leiterin der Abteilung Materialchemie bei Raumedic.

Durch die neue Materialkombination könnten beispielsweise auch Spritzensysteme optimiert werden. „Das Additiv eignet sich für alle Anwendungen, bei denen Kunststoff auf Kunststoff gut gleiten muss“, bringt Dr. Katharina Neumann die Einsatzbereiche auf den Punkt. Demzufolge stellten die Regionalanästhesie, Medikamentenapplikation und minimalinvasive Chirurgie mögliche Anwendungsfelder dar.

Die neue Materialkombination verspricht zudem Kostenvorteile, wie Dr. Katharina Neumann verrät: „Thermoplastisches PTFE ist vergleichsweise teuer. Unser neues Compound könnte da eine kostengünstigere Alternative sein.“ Daher lohne in jedem Falle eine intensive Beschäftigung mit dem Material, bevor es an die eigentliche Produktentwicklung geht.

Mehr Weniger

03.07.2019

Raumedic ist neues Mitglied bei Medical Valley EMN e.V.

Helmbrechts/Erlangen – Medizintechnikhersteller Raumedic ist neuer Partner des nordbayerischen Medizinclusters Medical Valley EMN e.V.  In dem in Erlangen ansässigen Netzwerk bündeln mehr als 200 Akteure der Metropolregion Nürnberg ihre Kompetenzen. 

Durch die enge Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen mit der Innovationskraft mittelständischer Unternehmen will das Cluster den Weg für bedarfsgerechte medizinische und medizintechnische Lösungen ebnen. Diese Zielsetzung hob Jörg Trinkwalter, Mitglied der Geschäftsführung von Medical Valley, im Juni bei seinem Kennenlernbesuch am Raumedic-Hauptsitz noch einmal hervor. 

„Schon aufgrund der räumlichen Nähe zu unseren Standorten in Feuchtwangen und Helmbrechts lag eine Mitgliedschaft bei Medical Valley sozusagen auf der Hand“, erläutert Stefan Seuferling, Vorstandsvorsitzender der Raumedic AG. Das Medizintechnikunternehmen, das Polymerlösungen für die internationale medizintechnische und pharmazeutische Industrie fertigt, wolle vor allem in einen aktiven Austausch mit anderen Mitgliedern treten, begründet der Vorstandschef die neue Partnerschaft. „Der Blick über den eigenen Tellerrand schadet bekanntlich nie, was zu guter Letzt auch unseren Kunden zugutekommt“, ist sich Seuferling sicher.

Raumedic-Innovationsmanager Dr. Thomas Ruhland fügt an: „Auf der anderen Seite können die Netzwerkmitglieder von unserer langjährigen Erfahrung als Entwicklungspartner für die medizintechnische und pharmazeutische Industrie profitieren.“ Denn von der Materialauswahl über das Produktkonzept und den Prototypenbau bis hin zur Serienfertigung verfügt das Helmbrechtser Unternehmen über Expertise in allen wesentlichen Schritten der Produktentwicklung.

Über Medical Valley EMN e.V.

Medical Valley EMN e.V. wurde im Jahr 2007 gegründet und unterhält Standorte in Erlangen, Forchheim, Bamberg und Weiden. Es ist eines von 15 Spitzenclustern in Deutschland, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt wurden – und das einzige im Bereich Medizintechnik. 

Das Netzwerk will seine Mitgliedsunternehmen insbesondere bei Innovationsprozessen – von der Produktidee bis hin zur Marktreife – unterstützen. Medical Valley gibt ebenfalls Hilfestellung bei der Fördermittelakquisition und -beratung, bei der Identifizierung und Vermittlung klinischer Partner und bei Fragen rund um die Produktzulassung. Das Cluster liefert zudem Unterstützung beim Zugang zu internationalen Märkten und verfügt über ein großes Veranstaltungs- und Weiterbildungsangebot. 

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

Die Gesundheit von Menschen steht für die RAUMEDIC-Gruppe im Mittelpunkt. In insgesamt fünf Produktionswerken in Deutschland und in den USA verarbeitet das Unternehmen thermoplastische Polymere und Silikone in medizinischer Qualität.

Als Partner der internationalen Medizintechnik- und Pharmaindustrie entwickelt und fertigt der Polymerspezialist kundenspezifische Komponenten, wie Schläuche, Katheter und Formteile sowie komplexe Baugruppen und Systeme für diagnostische und therapeutische Anwendungen. Für die klinischen Fachgebiete Neuromonitoring und Traumatologie stellt RAUMEDIC hochpräzise Druckmesssysteme mit Mikrochiptechnologie her und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Patientenversorgung auf der ganzen Welt.

Mit 70 Jahren Erfahrung in den Bereichen Extrusion, Spritzguss und Montage sowie 800 Mitarbeitern weltweit verwandelt RAUMEDIC Kundenideen in ausgereifte Produkte. Das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 und eine nach ISO 14644 (Klasse 7) zertifizierte Reinraumfertigung auf 10.000 Quadratmetern bilden hierfür die Basis.

Ein weltweites Vertriebsnetz und eigene Vertriebsgesellschaften in den Kernmärkten gewährleisten den Kunden aus Medizin und Pharma sowie Endanwendern in Klinik und Praxis eine jederzeit hohe Produktverfügbarkeit.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

500-999

Gründungsjahr

2004

Firmeninfo als PDF