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Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD)

Oranienburger Str. 17, 10178 Berlin
Deutschland
Telefon +49 30 28885911
Fax +49 30 28885915
vkdgs@vkd-online.de

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Ansprechpartner

Dr. Josef Düllings

Präsident

Telefon
030 28 88 59 11

E-Mail
vkdgs@vkd-online.de

Dr. Falko Milski

Pressesprecher

Telefon
030 28 88 59 11

E-Mail
vkdgs@vkd-online.de

Dr. Jens-Uwe Schreck

Geschäftsführer

Telefon
030 28 88 59 14

E-Mail
j.schreck@vkd-online.de

Katrin Ulmer

Referentin

Telefon
030 28 88 59 12

E-Mail
k.ulmer@vkd-online.de

Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) e.V.

Geschäftsstelle

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030 28 88 59 11

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Besuchen Sie uns!

Noch offen / NN

16.11.2020

Thema

10:00 - 13:00

43. Deutscher Krankenhaustag - Auftaktveranstaltung

10:30 h: Eröffnung durch Kongresspräsidentin Dr. Sabine Berninger, KJF Klinik Josefinum gGmbH

10:45 h: Grußwort: Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit (Videobotschaft)

11:00 h: Einzelstatements der Verbandsvorsitzenden der GDK-Verbände

  • Pflege: Dr. Sabine Berninger
  • VKD: Dr. Josef Düllings
  • GDK: Dr. Gerald Gaß
  • VLK: PD Dr. Michael A. Weber
12:00 h: Verleihung des VLK Zukunftspreises 2020 an Prof. Dr. Uwe Janssens
inkl. Vortrag des Preisträgers zu den Erkenntnissen der intensivmedizinischen Versorgung von COVID-19 Patienten

PD Dr. Michael A. Weber, VLK - Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V.
Prof. Dr. Uwe Janssens, St. Antonius-Hospital Eschweiler

Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-auftaktveranstaltung-zum-43-deutschen-krankenhaustag?_ga=2.43565798.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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14:00 - 17:00

43. Deutscher Krankenhaustag - Informationsveranstaltung "Das GDRG System 2021"

Begrüßung und Moderation: Georg Baum, Hauptgeschäftsführer, DKG - Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

Präsentation:      

  • "Entwicklung des G-DRG-Katalogs für das Jahr 2021", Dr. Frank Heimig, Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK)
Diskussion & Publikumsfragen

Präsentationen:

  • "Krankenhausfinanzierung 2021", Ferdinand Rau, BMG - mibeg-Institut Medizin
  • "G-DRG- und PEPP-Entgelt-Systementwicklung aus Sicht der DKG", Dr. Wulf-Dietrich Leber, GKV-Spitzenverband
Diskussion & abschließende Beurteilung:  Georg Baum, Hauptgeschäftsführer, DKG - Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-informationsveranstaltung-das-gdrg-system-2021?_ga=2.13871092.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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17.11.2020

Thema

10:00 - 13:00

43. Deutscher Krankenhaustag - Die Ergebnisse der 5 Digitalisierungsthemen 2020

  • Was wird aus den ENTSCHEIDERFABRIK-Projekten? Hamamatsu, SECTRA und Netsfere
  • Archivar 4.0 - der Chief Data Officer als Berater der Krankenhausführung für Nutzen stiftende Services-Apps auf Basis des hauseigenen Datenschatzes: DMI, BEWATEC, Thieme-Compliance
  • Entlastung der Pflegefachkräfte und ökonomische Steuerung mittels einer prädiktiven Pflege-Controlling-Unit: NURS-IT, 3M, Netsfere, Alphatron Medical, ilvi, the i-engineers
  • MIA ROBOTIC CODING, Die Digitalisierung der Kodierung – Erlössteigerung aus Big Data: MIA
  • "Arbeite doch einfach wann Du willst!" Zufriedene Mitarbeiter durch Selbstplanung auf Basis einer Jahreskapazitätsplanung: ORTEC
  • Lückenlose digitale Unterstützung bei der Schlaganfallversorgung – mittels Vernetzung aller Akteure und KI-Bildanalyse zur optimalen Therapie: mbits

Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-die-ergebnisse-zu-den-5-digitalisierungsthemen-2020?_ga=2.77300694.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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14:00 - 15:30

43. Deutscher Krankenhaustag - Vorträge der Industrie-Mitglieder zum KHZG I

  • Das Krankenhauszukunftsgesetz: Chancen und Nutzen für Ihr Krankenhaus: ID-Berlin
  • Digital-Strategie im Zeichen des KHZG: m.doc
  • PDMS-Strategie im Zeichen des KHZG: LowTeq
Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-vortr%C3%A4ge-unserer-industrie-mitglieder-zum-khzg-i?_ga=2.73043792.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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16:00 - 17:30

43. Deutscher Krankenhaustag - Vorträge der Industrie-Mitglieder zum KHZG II

  • Smarte Geräte für smarte Krankenhäuser sponsored by KHZG: Cortado
  • Sichere digitale Krankenhauszukunft. Das Health Data Office von DMI
  • Daten- und Informationsaustausch zw. Kliniken, Patienten und Kassen! BEWATEC ConncetedCare - Plattform, Middleware und Gatekeeper: BEWATEC
Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-vortr%C3%A4ge-unserer-industrie-mitglieder-zum-khzg-ii?_ga=2.114549700.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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17:30 - 19:00

43. Deutscher Krankenhaustag - Meet ENTSCHEIDERFABRIK & VKD

  • VKD Auszeichnung: Urkunde Nachhaltiger Krankenhauspartner
  • Berater / Projektleiter für die Betreuung der 5 Digitalisierungsthemen 2021
  • Unternehmens-/Klinikführer*in 2020

Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-meet-entscheiderfabrik-vkd?_ga=2.44675047.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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18.11.2020

Thema

10:00 - 11:30

43. Deutscher Krankenhaustag - Vorträge der Industrie-Mitglieder zum KHZG III

  • Unsere Leistungen im Zeichen KHZG:Telekom Healthcare Solutions
  • Rightcoding und Erlössicherung in Zeiten des KHZG:TIPLU
  • Cybersicherheit für Krankenhäuser und Sicherheit in der Medizintechnik im Zeichen des KHZG: xevIT
Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-vortr%C3%A4ge-unserer-industrie-mitglieder-zum-khzg-iii?_ga=2.110355398.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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12:00 - 13:30

43. Deutscher Krankenhaustag - Vorträge der Industrie-Mitglieder zum KHZG IV

  • Patientenportal, klinisches Cockpit, Cloud und Versorgungsnachweise für die Antragstellung nach KHZG: the i-engineers & netcetera
  • Die Digitalstrategie als Basis für Förderanträge nach dem KHZG mit dem ESAMIT Smart Hospital Cockpit: Cetus Health-IT & Leadership
  • KZHG: Der Weg zur Finanzierung eines SOC mit Hilfe von Sophos Managed Threat Response: SOPHOS
Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-vortr%C3%A4ge-unserer-industrie-mitglieder-zum-khzg-iv?_ga=2.115582917.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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14:15 - 17:15

43. Deutscher Krankenhaustag - Wettbewerb um den StartUp-/Digitalisierungspreis

  • Abrechnungen, ein Abfallprodukt: Damedic
  • Künstliche Intelligenz für Beschaffung und Logistik von Medizinprodukten, Prognosix
  • docdok.health: wir verbinden Ärzte und Patienten - während Pandemien und danach. Digital - sicher - universell: docdok.health
  • Digitale Mitarbeiterkommunikation in der Gesundheitsbranche: Alle erreichen und die Zusammenarbeit stärken: Beekeeper
  • QraGo – Patiententransport digitalisiert
  • Anforderungen an sichere und hochverfügbare IT-Infrastrukturen in der Digitalen Transformation: Deutsche Rechenzentren
  • Durch digitale Transformation steigt der wirtschaftliche Erfolg im Krankenhaus, Personalreduktion als Digitalisierungsziel: Fracermed
  • Digitalisierung mit Top Speed - Mit disruptiver Technologie bis zu 80% schneller Softwareprojekte umsetzen: C3C
  • Virtuelle Hebammensprechstunde/Tele-Hebamme: Hunsrück Klinik Simmern
  • dermanostic - Hautarzt per App: Dermanostic
Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-wettbewerb-um-den-startup-digitalisierungspreis?_ga=2.5368688.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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17:15 - 18:00

43. Deutscher Krankenhaustag - Verkündung der Gewinner des StartUp-/Digitalisierungspreis

Link: https://events.medica.de/de/veranstaltung/dkt-verk%C3%BCndung-der-gewinner-des-startup-digitalisierungspreis?_ga=2.5800944.2101561231.1604390110-849744593.1601289807

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Unser Angebot

Produktkategorien

  • 07  Medizinische Dienstleistungen und Verlagserzeugnisse
  • 07.08  Verbände und Organisationen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Mitgliedschaft im VKD e.V.

Die Mitgliedschaft können Führungskräfte der obersten Managementebene, Führungskräfte des oberen Managements mit wirtschaftlicher Verantwortung sowie Nachwuchskräfte (auf Vorschlag eines Mitglieds des VKD) aus Krankenhäusern, MVZ an Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen und Persönlichkeiten aus dem Gesundheitssektor erwerben.

8 gute Gründe für eine Mitgliedschaft im VKD

  1. Integration in das Netzwerk Gesundheitswirtschaft (bestehend aus Politik, Industrie, Partner und Verbände),
  2. Mitgestalten gesundheitspolitischer Konzepte (persönlicher Austausch mit der Politik z. B. über unseren Dialogabend),
  3. Persönlicher Austausch (im Rahmen unserer Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und Fachgruppenebene),
  4. Förderung des Managementnachwuchses (Mitgliedschaft für Nachwuchskräfte für einen verminderten Jahresbeitrag),
  5. Kooperationen mit wichtigen Partnern aus der Gesundheitswirtschaft (z.B. mit der Entscheiderfabrik die sich dem Thema Digitalisierung in Krankenhäusern widmet),
  6. Fort- und Weiterbildung (z. B. der universitäre Studiengang „Health Care Management“ an der SMBS),
  7. Kostenlose Rechtsberatung durch den Verband Die Führungskräfte,
  8. Sonderkonditionen für eine Unfall- und Rechtsschutzversicherung über die Ecclesia Versicherungsdienst GmbH.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen weitere Vorteile von denen Sie profitieren können:

  • MasterCard Gold: Alle Mitglieder des VKD und deren Partner können mit der neuen Verbandskreditkarte weltweit gebührenfrei bargeldlos bezahlen.
  • SIXTMietwagen: Sparen Sie bis zu 25 % auf Ihre nächste Anmietung.
  • Prüfgemeinschaft für Kliniken und Krankenhäuser über die AuraSec GmbH für die Durchführung dieser Datenschutz- und Informationssicherheitsprüfungen.
  • E-Learning für Hygiene und Pflichtunterweisungen für die gesamte Belegschaft über die Firma meduplus.
  • Hotelsonderraten in verschiedenen Hotels in ganz Deutschland: Nutzen Sie als VKD-Mitglied eine bevorzugte Behandlung bei der Reservierung.
  • Jährliche Umfragen zur Lage der Krankenhäuser und Gehalts- und Arbeitszeitumfrage in Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte.
  • Jährlich erhalten Sie zwei Rundschreiben mit allen wichtigen Informationen rund um die Verbandsarbeit und wichtigen Terminen. 
  • Sie erhalten den jährlichen Geschäftsbericht und die jährliche Publikation "VKD-Praxisberichte zu aktuellen Fragen des Krankenhausmanagements".
Unser Verband ist praxisnah, innovativ und dynamisch. Er ist stark durch das Engagement unserer Mitglieder. Um auch weiterhin so lebendig zu bleiben brauchen wir – genau wie das Gesundheitswesen – immer wieder neue Impulse durch neue Mitglieder, auch durch Nachwuchskräfte.

Wir freuen uns auf Sie!

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Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Monate, die es in sich hatten – VKD-Praxisberichte 2020 erschienen

Corona als großes Thema – die alten Brandherde schwelen aber weiter

Die Zahlen steigen wieder – die zweite Wellte der Corona-Pandemie scheint anzurollen.  „Wir in den Krankenhäusern sind bereit und in der Lage, die notwendigen Kapazitäten dafür wieder hochzufahren“, sagt VKD-Präsident Dr. Josef Düllings. Im aktuellen Interview der gerade erschienenen VKD-Praxisberichte 2020 warnt er aber auch: „Corona ist das große Thema – aber darunter schwelen die Brandherde weiter“ – Probleme, die zum Teil seit Jahren nicht gelöst wurden.

Die aktuellen Berichte aus der Krankenhauspraxis beschäftigen sich in diesem Jahr mit nur einem Schwerpunktthema: der Corona-Pandemie. Wie haben Führungskräfte und Mitarbeiter die Monate seit März erlebt? Die Autoren und Autorinnen berichten über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse, Innovationen, über schnell gebildete Netzwerke, ein großes Engagement, von hohem Berufsethos geprägte Bereitschaft der Mitarbeiter, aber auch über die zum Teil sehr unterschiedliche Situation in psychiatrischen Krankenhäusern, Rehakliniken und in der Altenpflege. Natürlich spielt die Digitalisierung eine Rolle in den Berichten. Wichtig ebenfalls: Wie funktioniert Führung in Krisenzeiten – doch eher hierarchisch oder agil? Vielleicht lässt sich beides vereinen? Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegeverantwortlicher der Bundesregierung, betont das Arbeiten in interprofessionellen Teams, auf Augenhöhe, als eine wichtige Erkenntnis aus der Pandemie.

Dr. Matthias Geiser, Geschäftsführer des Schwarzwald-Baar Klinikums, schreibt: „Kein Heldenepos – viele Beteiligte haben zur Bewältigung der Krise beigetragen“ Er vermerkt allerdings ebenfalls, das medizinische Outcome sei gut, die wirtschaftlichen Kerben dagegen seien tief und nachhaltend.

Die Erfahrungen, Lernprozesse und Entwicklungen der letzten Monate werden auch in der Zukunft die Arbeit in den Krankenhäusern beeinflussen. Ob sie auch der Politik Denkanstöße für gesundheitspolitische Entscheidungen geben werden, kann man hoffen, wobei die jüngste Verordnung zur Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen nicht unbedingt dafür spricht, dass eventuell gewonnene Erkenntnisse bei allen tatsächlich nachhaltig wirken. Corona hat in diesem Jahr nicht nur die seit Jahren schwelenden Brandherde überdeckt. Sie sind dadurch auch weiter verschärft worden.

Die VKD-Praxisberichte 2020 stehen Ihnen online im internen Mitgliederbereich auf www.vkd-online.de zur Verfügung.

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Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Der VKD unterstützt

Aktion Saubere Hände (ASH)
Die Aktion Saubere Hände ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen.

Sie wurde am 1. Januar 2008, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen.

Der VKD ist dabei - machen auch Sie mit!

Informationen unter: www.aktion-sauberehaende.de

Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS)
Das APS setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden.

Vertreter der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen haben sich im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Zusammen entscheiden und tragen sie die Projekte und Initiativen des Vereins.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit ruft alle Gesundheitseinrichtungen in Deutschland am 17. September auf, sich am WELTTAG DER PATIENTENSICHERHEIT zu beteiligen. Seien Sie nächstes Jahr mit dabei!

Weitere Informationen finden Sie unter: www.aps-ev.de und www.tag-der-patientensicherheit.de

Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen (DNRfK)
Im DNRfK treffen Sie einen Kreis engagierter Kliniken und ExpertInnen.

Angebote: 

  • Mit rauchfrei plus wird die Implementierung von Beratung und Tabakentwöhnung in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen unterstützt. 
  • Das Programm astra plus fördert den Aufbau einer professionellen Gesundheitskompetenz in der Ausbildung von Pflegeberufen. 
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt den DNRfK mit der Schirmherrschaft. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rauchfrei-plus.de und www.astra-plus.de

DOC JOB EU
DOC JOB EU vermittelt junge Assistenz-Ärztinnen und -Ärzte aus der EU zur Weiterbildung an Deutsche Kliniken. Damit wollen sie ungenutzte Ausbildungskapazitäten an deutschen Kliniken und eine generell fragile medizinische Versorgung entgegenwirken: Mit Hilfe der Online-Plattform ermögliche und fördern DocJob EU die einfache, passgenaue und verlässliche Vermittlung von Assistenzärzten / innen aus der EU zur Weiterbildung an deutsche Kliniken.

Ärzte /innen aus europäischen Ländern erhalten so die bestmögliche Ausbildung und eine berufliche Perspektive europaweit.
Gleichzeitig können deutsche Kliniken ihre Weiterbildungskapazitäten nutzen und die Sicherstellung der Ärzteausbildung in Europa gewährleisten.

Mit DOC JOB EU werden wir somit strukturell für einen sinnvollen Umgang mit bereits vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen in Europa sorgen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.docjobeu.com

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Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Wichtige Termine 2020/2021

Dezember 2020 ► Kooperationsveranstaltungen mit dem DKI | virtuell

Unter der Überschrift „Gemeinsam für mehr Wissen“ finden auch 2020 im Dezember zwei interessante Veranstaltungen statt, über die Sie sich ausführlich auf unserer Website oder direkt beim DKI unter www.dki.de informieren und bereits jetzt schon anmelden können.

4. Dezember                 Psychiatrie-Branchentreff
8. Dezember                 Reha-Wirtschaftstag

März 2021 ► DRG-Forum | virtuell

Vom 18. bis 19. März 2021 findet das 20. Nationale DRG-Forum statt. Im Jahr des Jubiläums wird das DRG-FORUM erstmalig als hybride Diskussionsplattform für Krankenhausmanager und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft veranstaltet. Thema werden die Herausforderungen an die stationäre Versorgung angesichts der Corona-Pandemie sein.

Als VKD-Mitglied erhalten Sie exklusive Rabatte: Sie sparen 15 % auf den regulären Preis für Ihren Online-Zugang. Melden Sie sich mit dem Gutscheincode „DRG-2021-VKD“ unter www.drg-forum.de an und der Preis des ausgewählten Tickets wird automatisch für Sie angepasst.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.drg-forum.de.

April 2021 ► 63. VKD-Jahrestagung | Leipzig

Zur 63. VKD- Jahrestagung treffen sich VKD-Mitglieder und Gäste am 26. und 27. April 2021 im Hotel The Westin Leipzig. Sie erwartet ein interessantes Programm mit namhaften Referentinnen und Referenten, Unterhaltsamen und Kulinarischem.

Bitte merken Sie sich das Datum bereits vor. In diesem Rahmen werden auch die Mitgliederversammlung und die Wahl des neuen Präsidiums nachgeholt.

Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Situation auf unserer Webseite www.vkd-online.de und über unseren Newsletter.

September/Oktober 2021 ► EVKM-Kongress | Budapest

Die Krankenhausmanager Europas treffen sich nun vom 29. September bis zum 1. Oktober 2021 in Budapest zum 29. EVKM-Kongress (mit Vor- und Nachprogramm). Bitte merken Sie sich auch diesen Termin vor.

Informationen finden Sie auf der Kongresswebseite www.eahm.eu.org/de/

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20.11.2020

In diesem Jahr virtuell – Medica und Deutscher Krankenhaustag

Aktuelle Sorgen weisen auf postpandemische Notwendigkeiten

Berlin/Düsseldorf, d. 20. November 2020. Die Besucher strömten virtuell. Der 43. Deutsche Krankenhaustag – die wichtigste Veranstaltung der deutschen Krankenhäuser im Jahr – und die weltgrößte Medizinmesse Medica fanden vom
16. bis 19. November 2020 komplett virtuell statt. Dies durchaus erfolgreich, wie die Messegesellschaft und die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag am Donnerstagnachmittag vermeldeten.

„Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ – das war das Generalthema des diesjährigen Krankenhaustages. Zunächst aber brannten den Referenten der Eröffnungsveranstaltung ganz aktuelle Sorgen unter den Nägeln. Angesichts der inzwischen rollenden zweiten Pandemiewelle war vor allem von den Teilnehmern aus dem Krankenhausmanagement mit einiger Spannung das Statement von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet worden. Sie wurden enttäuscht. Seine mehrfachen Danksagungen sowie der Hinweis auf bereits erlassene Gesetze wurden der aktuellen Lage nicht gerecht. Zumal alle wussten, dass der Bundestag am Mittwoch ein durchaus einschneidendes neues Gesetz beraten würde, in dem es auch um neue Unterstützung für die Krankenhäuser, u.a. bezüglich notwendiger Freihaltepauschalen, gehen würde – eine Unterstützung, die allerdings dem Gesetzentwurf zufolge nur wenige Kliniken erhalten würden.

VKD-Präsident Dr. Josef Düllings wies in seinem Videostatement im Rahmen der Eröffnung des Krankenhaustages darauf hin, dass hier eine erhebliche Finanzierungslücke entstehen würde, die sehr viele Häuser in Schwierigkeiten bringen könnte. „Die vorgesehene Regelung geht an der Praxis vieler Krankenhäuser vorbei und hätte damit auch Folgen für die Versorgung der Patienten. Sie fokussiert sich allein auf Intensivstationen größerer Kliniken. In der Praxis werden aber die meisten Covid-19-Patienten nicht dort, sondern auf Isolierstationen in Krankenhäusern aller Größen behandelt. Vor allem dafür werden Betten freigehalten“, begründete er seine Kritik. Er kritisierte, dass trotz der deutlich größeren Dimension hier kein Ausgleich vorgesehen sei.

Diese Lücke wurde vom Bundestag mit dem 3. Bevölkerungsschutzgesetz dann leider nicht geschlossen. Dr. Düllings dazu: „Wir versorgen derzeit bereits mehr Covid-19-Patienten als im Frühjahr. Viele Kliniken halten schon wieder von sich aus Stationen und Betten frei. Dafür brauchen sie dringend entsprechende Ausgleichzahlungen. Das haben einige Bundesländer, obwohl sie dem Gesetz als Ganzem zustimmten, ebenfalls in einer Protokollerklärung gefordert. Sie wiesen zudem darauf hin, dass alle Krankenhäuser mit erheblichen Mindereinnahmen zu kämpfen haben.“ Der VKD plädiere dafür, diese Lücke zügig mit einer Änderungsregelung zu schließen bzw. in ein nächstmögliches Gesetzesverfahren eine entsprechende Ergänzungsregelung aufzunehmen, um allen Häusern Handlungssicherheit zu geben.

Den Wert der flächendeckenden Krankenhausversorgung – auch der Notfallversorgung – betonte nicht nur der VKD, sondern auch die Vertreter der anderen Verbände als eine wichtige Lehre aus der Pandemie.

Die Veranstaltung zum G-DRG-System 2021 sowie zu wirtschaftlichen Fragen der Krankenhäuser war, wie in jedem Jahr, am besten besucht. Viele interessierte Teilnehmer besuchten auch die Ergebnisveranstaltung der Entscheiderfabrik, in der die Ergebnisse der vom Februar gewählten fünf IT-Schlüsselthemen von den Projektgruppen vorgestellt wurden. Der VKD engagiert sich hier seit 2006 als Partner.

Eine erfreuliche Bilanz der eigenen Stand-Präsentation konnte die VKD-Geschäftsstelle ziehen. VKD-Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Schreck zog ein positives Fazit der Aktivitäten am virtuellen Medica-Stand des VKD: „Wir hatten rund 100 Kontaktanfragen aus dem In- und Ausland und nachfolgend viele zahlreiche interessante Gespräche mit Interessenten, Partnern und Industrievertretern.“

Als Mitglied der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag gestaltet der VKD den Deutschen Krankenhaustag aktiv mit, der bereits am Eröffnungstag rund 1.700 Teilnehmer hatte. Er ist für den Verband ein wichtiges Forum der Information und Diskussion. Dass der Deutsche Krankenhaustag immer im Rahmen der Medica stattfindet, war auch in diesem „virtuellen Jahr“ Gelegenheit für viele Klinikmanager, sich in die Messe einzuloggen, denn es galt erneut, dass es keinen besseren Überblick über Angebote und Innovationen aus der gesamten Versorgungskette der Branche gibt.

Das zeigt die Bilanz der Messegesellschaft. Danach haben die Medica als weltführende Medizinmesse und die Compamed als Branchenplattform Nr. 1 für Zulieferer der Medizintechnik-Industrie auch virtuell mit hoher internationaler Resonanz überzeugt. Mehr als 1.500 Aussteller aus 63 Nationen beteiligten sich, gut 45.000 Fachbesucher aus 169 Nationen nutzten die vielfältigen Angebote.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Kommunikationsplattform für die deutschen Krankenhäuser. Er findet jährlich im Rahmen der Medica statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, die Großveranstaltung auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützen. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.

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17.11.2020

Unterstützung nicht für alle Kliniken geplant

VKD: Gesetzentwurf muss der Versorgungsrealität angepasst und nachgebessert werden

Berlin, d. 17. November 2020. Die Isolierstationen und Intensivbetten der Krankenhäuser füllen sich mehr und mehr mit Covid-19-Patienten. „Inzwischen ist deren Zahl höher als auf dem Höhepunkt der ersten Welle. Wie im Frühjahr müssen viele Kliniken erneut planbare Behandlungen verschieben, damit genügend Betten und vor allem Personal für diese zur Verfügung stehen.“ Darauf verweist der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Dr. Josef Düllings. „Die Kliniken bewältigen diese Lage bisher ohne eine Absicherung durch die Politik. Sie agieren quasi ohne Netz und doppelten Boden.“

Das soll sich jetzt mit dem Dritten Bevölkerungsschutzgesetz ändern. Allerdings – so die Kritik des VKD – nicht für alle, sondern nach Empfehlung des Corona-Beirats nur für bestimmte Krankenhäuser.

„Die vorgesehene Regelung geht an der Praxis vieler Krankenhäuser vorbei und hätte damit auch Folgen für die Versorgung der Patienten“, so der VKD-Präsident. Sie fokussiere sich allein auf Intensivstationen größerer Kliniken. In der Praxis würden aber die meisten Covid-19-Patienten nicht dort, sondern auf Isolierstationen in Krankenhäusern aller Größen behandelt. Vor allem dafür werden Betten freigehalten. Trotz der deutlich größeren Dimension ist hier kein Ausgleich vorgesehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer fehlenden Unterstützung wären erheblich in einer Situation, die ohnehin schwer genug für die Kliniken ist.

„Wir erwarten, dass unsere Einwände berücksichtigt und der Gesetzentwurf hier deutlich nachgebessert wird. Wir gehen derzeit wieder einmal in Vorleistung. Wir benötigen daher zügig Sicherheit für alle Krankenhäuser – jetzt und über die kommenden Monate“, so der VKD-Präsident. „Wir sind dankbar, dass es in dieser wieder sehr angespannten Lage zu einer Entlastung der Krankenhäuser kommen soll. Sie ist zwingend notwendig und sollte daher nicht nur einen Teil der Versorgung von Covid-19-Patienten berücksichtigen.“
 

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16.11.2020

Vor Corona ist nach Corona

Grundsätzliche Probleme werden noch immer nicht angepackt oder aus Sicht der Praxis grundfalsch geregelt

Düsseldorf/Berlin, d. 16. November 2020. „Unsere flächendeckende Krankenhausversorgung in Deutschland ist unverzichtbar. Diese Erkenntnis aus den vergangenen, extrem herausfordernden Monaten für die allermeisten Kliniken in Deutschland kann nicht mehr in Frage gestellt werden.“ Das konstatierte der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands, Dr. Josef Düllings, zum Start des 43. Deutschen Krankenhaustages im Rahmen der Medizinmesse Medica, die beide in diesem Jahr virtuell stattfinden. Diese Erkenntnis dürfe aber auch nicht ohne entsprechende Schlussfolgerungen für gesundheitspolitische Entscheidungen bleiben, forderte er.

„Wie in einem Brennglas haben sich sehr deutlich die positiven Auswirkungen politischen Handelns, aber auch die durchaus schweren politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre gezeigt. Wir haben gesehen, dass schnelle Entscheidungen möglich sind. Wir haben gesehen, dass Bürokratie reduziert werden kann. Wir haben gesehen, dass Politik und Krankenkassen in schwierigen Situationen durchaus in der Lage sind, uns und unseren Mitarbeitern zu vertrauen. Seit dem Sommer sehen wir aber auch, dass man recht zügig wieder in die alten Muster zurückkehren will. Das ist fatal, weil gerade angesichts nicht nur der zweiten Pandemiewelle, sondern auch angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich aus der Pandemie ergeben, die Krankenhäuser mehr Flexibilität, weniger Bürokratie sowie die Mittel für Investitionen in Digitalisierung und notwendige Strukturveränderungen benötigen“, so der VKD-Präsident.

„Medizinisch waren und sind wir gut aufgestellt, wirtschaftlich dagegen ist die Lage für mindestens die Hälfte aller Einrichtungen mehr als prekär. Es hat durchaus umfangreiche Hilfen gegeben. Es gibt auch das gerade erneuerte Versprechen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für weitere Hilfe. Das ist natürlich beruhigend. Die Politik hat aber in der Pandemie auch Zeit für neue Gesetze gefunden, die von den Praktikern in den Geschäftsführungen als schädlich angesehen werden.“

In der Pandemie ausgesetzte Regelungen, deren Praxisferne sich schon vor der Pandemie deutlich gezeigt habe, sollen nicht nur wieder in Kraft gesetzt, sondern erweitert werden. Dazu gehörten nicht nur neue Pflegepersonaluntergrenzen, die einen flexiblen Personaleinsatz deutlich erschweren würden. Dazu gehöre auch der aktuelle Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, der die Entscheidung, welche Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser behandelt werden dürfen, den Kassenärztlichen Vereinigungen übertrage. Dr. Düllings: „Wo sollen sie denn dann Hilfe erhalten, wenn niedergelassene Ärzte und Bereitschaftsdienste, wie so oft, nicht verfügbar sind?“

Angesichts der aktuell wieder anrollenden Pandemiewelle sei es notwendig, auf dem Krankenhaustag vor allem die akuten Probleme zu diskutieren. Die vordringlichste Forderung sei hier die Entlastung der Krankenhäuser.

„Doch vor Corona ist nach Corona.“ Als wichtige Aufgaben für die Zeit nach der Pandemie sehe der VKD den Erhalt der bewährten, gestuften Krankenhausversorgung, so der VKD-Präsident. Die Fokussierung auf die Häuser der Maximalversorgung, wie sie von einigen Gutachtern empfohlen werde, sei einseitig und verhindere für viele Menschen den schnellen Zugang zu medizinischer Hilfe. Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung könnten zudem, wie auch die Pandemie gezeigt habe, die großen Kliniken entlasten.

Der VKD fordere außerdem – nicht zum ersten Mal – eine ganzheitliche Reform der Krankenhausfinanzierung, die sowohl die Vergütung der Leistungen als auch die notwendigen Vorhaltekosten sowie Investitionen umfasse. Zu berücksichtigen seien dabei auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land.

Das Thema Notfallversorgung müsse dringend neu gedacht werden. Eine zentrale Lehre aus der Pandemie sei dabei der Vorteil einer integrierten ambulant-stationären Versorgung, etwa durch Etablierung und Finanzierung von Polikliniken an Krankenhäusern, um den Patienten nicht nur Umwege und Zeitverluste zu ersparen. Sie wären, welche Hilfe für sie immer notwendig sei, an einem Ort, wo Professionalität und moderne Medizintechnik gleichzeitig verfügbar seien.

„Die Monate der ersten Welle waren für viele Mitarbeiter und Führungskräfte in den Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeheimen nicht nur hart, in manchen Bereichen bis zur Erschöpfung, sondern stellten oft auch einen heftigen Lernprozess dar. Und obwohl wir alle gehofft hatten, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt, waren wir dadurch vorbereitet und stehen bereit für die an Covid-19 erkrankten Patienten“, so der VKD-Präsident.

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet in diesem Jahr vom 16. bis zum 19. November 2020 virtuell statt – ebenso wie die weltgrößte Medizinmesse virtual.MEDICA. In der Eröffnungsveranstaltung wird sich VKD-Präsident Dr. Josef Düllings auch im Videostream zu den Positionen des VKD äußern.

Der VKD lädt zudem Mitglieder, Besucher und Interessenten an seinen virtuellen Stand auf der Medica im Exhibition Space der virtuellen Messe ein.

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12.11.2020

Kliniken am Limit: Was ist jetzt nötig?

VKD-Präsident Dr. Josef Düllings hat dem WDR am Donnerstagvormittag ein Interview zum Thema „Kliniken am Limit – was ist jetzt nötig?“ gegeben.

Hier der Link für alle, die sich die Sendung „Eins zu Eins“ ansehen möchten:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/eins-zu-eins/video-kliniken-am-limit-was-ist-jetzt-noetig-100.html

Quelle: Westpol: Eins zu eins | 12.11.2020 | 28:59 Min. | Verfügbar bis 12.11.2021 | WDR

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30.10.2020

Neuer Anlauf in die immer noch falsche Richtung

Ambulante Notfallversorgung – endlich mal die Realität zur Kenntnis nehmen!

Leistungen verbessern, Qualität und Transparenz verbessern, strukturelle Verwerfungen beseitigen – so begründet das Bundesgesundheitsministerium seinen neuen Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG). Wie soll das zu schaffen sein? Ganz einfach, denkt man sich offenbar in Berlin: Kontrollen verschärfen, Kontrollen verschärfen und Aufgaben dorthin verlagern, wo es kaum Kompetenzen dafür gibt. „Dieser Referentenentwurf – im Übrigen ein Sammelsurium aller möglichen Regelungen – ist ein Papier, das in weiten Teilen in den Krankenhäusern eigentlich nur mit Empörung zur Kenntnis genommen und abgelehnt werden kann“, kommentiert der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Dr. Josef Düllings. „Will das Ministerium zum Ende dieses schwierigen Jahres in einem Anfall von Kontrollitis nochmal kräftig die Daumenschrauben anziehen?“

„Als Praktiker fragt man sich wirklich, wie viele Runden müssen wir eigentlich noch drehen, ehe man von verantwortlicher Stelle endlich eine Lösung zur ambulanten Notfallversorgung erwarten darf, die dem Patienten gerecht wird und nicht den einseitigen Interessen bestimmter Verbände“, so der VKD-Präsident. „Wir haben kein Erkenntnisproblem. Die Haltung ist das Problem. Die Integrierten Notfallzentren (INZ) mit ursprünglich vorgesehenen massiven Eingriffen in die Organisationshoheit der Krankenhäuser sind anscheinend – hoffentlich! vom Tisch. Nun sollen die KVen Vorgaben dafür machen, wer überhaupt in einer Krankenhaus-Notaufnahme behandelt werden darf. Ohne diese Ersteinschätzung soll das Krankenhaus seine Leistung, falls es sie dennoch erbringt – es geht ja um Notfälle – dann auch nicht abrechnen dürfen. Heißt im Klartext: Die, die es bisher schon für ihren eigenen Bereich nicht hinbekommen haben, sollen es jetzt auch noch für die Krankenhäuser regeln.“

Nach Angaben des Zentralinstituts der Kassenärztlichen Versorgung (ZI) werden pro Jahr in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser etwa zehn Millionen ambulante Notfallpatienten versorgt, in den KV-Bereitschaftsdienstpraxen sind es etwa neun Millionen Patienten. Dr. Düllings: „Da muss man sich doch fragen, warum die Patienten überwiegend bei den Krankenhäusern Hilfe suchen. Die Antwort ist einfach: Sie wissen, dass sie hier zu jeder Zeit medizinisch und pflegerisch Hilfe bekommen. Die Krankenhäuser leisten seit Jahren zu unterirdischen Vergütungen den größten Teil der Notfallversorgung für die Bürger in hoher Qualität – den Sicherstellungsauftrag haben sie dafür nicht. Den haben die Kassenärzte, die ihn nicht erfüllen können.

Angesichts der realen Versorgungslage und auch aus Qualitätsgründen lehnt der VKD die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen ab. „Man kann nicht den Bock zum Gärtner machen. Sachgerecht und patientenorientiert wäre eine Lösung der ambulanten Notfallversorgung in der Hand der Krankenhäuser – etwa, wie in Österreich, der Schweiz oder Dänemark – in Form von Polikliniken, die den Patienten zeitnah die richtige Diagnostik und integrierte fachärztliche Versorgung ermöglichen“, so Dr. Düllings.

Für unsere Kolleginnen und Kollegen, die sich gemeinsam mit ihren Belegschaften derzeit intensiv auf die gerade anrollende zweite Pandemiewelle vorbereiten, ist dieser Gesetzentwurf einen Schlag ins Gesicht. Nicht wenige Vertreter des KV-Systems haben sich in den letzten Monaten vor Ort weggeduckt, als es darum ging, mit Corona-Tests an der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. Hausärzte waren im Alarmzustand. Kinder- und Jugendärzte lehnten die Durchführung von Corona-Tests ab. Sicherstellung sieht anders aus. Die Bevölkerung hat das zur Kenntnis genommen. Sie weiß, an wen sie sich im Ernstfall wenden muss. Dies ist offenbar auf der Gesetzgebungsebene noch nicht angekommen. Wir plädieren sehr dafür, die Praxis zur Kenntnis zu nehmen.

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28.10.2020

VKD-Newsletter - 44. KW 2020

Unsere aktuellen Themen:

  • virtual.MEDICA jetzt kostenlos registrieren
  • Psychiatrie-Branchentreff und Reha-Wirtschaftstag finden virtuell statt
  • SAVE THE DATE! DRG-Forum | Digital 2021 - Das Jubiläum: 20 Jahre

virtual.MEDICA jetzt kostenlos registrieren
Die weltweit führende Informations- und Kommunikationsplattform für die Medizintechnik-Branche und deren Zulieferer, die Medica in Düsseldorf, öffnet ihre Tore – virtuelle Tore - vom 16. bis 19. November 2020. Der Verband der Krankenhausdirektoren ist auch in diesem Jahr wieder dabei – natürlich ebenfalls ganz anders als sonst, aber dennoch absolut präsent: „Wir begrüßen als Programmpartner der virtual.Medica unsere Mitglieder, Partner und Gäste an unserem virtuellen Stand und präsentieren dort den VKD mit all seinen Angeboten“, kündigt VKD-Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Schreck an. Weiterlesen»

Ab sofort können Sie sich kostenlos registrieren.

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet zeitgleich mit der virtuellen Medica 2020 vom 16. November – 19. November 2020 LIVE und ON DEMAND unter dem Generalthema „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ statt.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah über: deutscher-krankenhaustag.de


Psychiatrie-Branchentreff und Reha-Wirtschaftstag finden virtuell statt
Der Psychiatrie-Branchentreff des DKI und der Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen des VKD sowie der gemeinsame Reha-Wirtschaftstag des DKI, der DEGEMED und der Fachgruppe Rehabilitationseinrichtungen des VKD haben sich als wichtige und beliebte Branchen-Treffpunkte für Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik und der Rehabilitationseinrichtungen etabliert. 

Nutzen Sie das Branchentreffen 2020, um Ihre Einrichtung betriebswirtschaftlich und organisatorisch optimal auszurichten und tauschen Sie sich hierüber im Kollegenkreis aus. 

In diesem Jahr ist alles etwas anders. Aufgrund der stark steigenden Corona-Infektionszahlen und zum Schutz aller Teilnehmer und Referenten, finden die diesjährigen Branchentreffen ausschließlich virtuell statt. 

Seien Sie bei diesen besonderen Veranstaltungen dabei. 

Als VKD-Mitglied zahlen Sie wie gewohnt eine verminderte Teilnehmergebühr in Höhe von 440 Euro statt 595 Euro.

NEU Online-Teilnahme: Psychiatrie-Branchentreff 2020
04.12.2020, 9.30 bis 17.00 Uhr - findet statt!


NEU Online-Teilnahme: Reha-Wirtschaftstag 2020
08.12.2020, 9.00 bis 16.30 Uhr - findet statt!

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dki.de


SAVE THE DATE! DRG-Forum | Digital 2021 - Das Jubiläum: 20 Jahre
Im Jahr des Jubiläums wird das DRG-FORUM erstmalig als hybride Diskussionsplattform für Krankenhausmanager und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft veranstaltet. Im März 2020 fand das DRG-Forum zum ersten Mal virtuell statt. Über 5.000 Teilnehmer tauschten sich mit den Referenten über die aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie und ihre Bedeutung auf die deutsche Krankenhauslandschaft aus.

Getragen wird die Veranstaltung, wie jedes Jahr, von den Partnern der Selbstverwaltung sowie den Programmpartnern BDPK, DKG, GKV Spitzenverband und VKD, veranstaltet vom Bibliomed-Verlag und unterstützt von der B. Braun-Stiftung und iGW.

Weitere Informationen finden Sie unter: drg-forum.de

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20.10.2020

Medica und Krankenhaustag - virtuell dabei sein!

Konferenzthema: „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“

In knapp vier Wochen öffnet die weltweit führende Informations- und Kommunikationsplattform für die Medizintechnik-Branche und deren Zulieferer, die Medica in Düsseldorf, ihre Tore – virtuelle Tore. Der Verband der Krankenhausdirektoren ist auch in diesem Jahr wieder dabei – natürlich ebenfalls ganz anders als sonst, aber dennoch absolut präsent: „Wir begrüßen als Programmpartner der virtual.Medica unsere Mitglieder, Partner und Gäste an unserem virtuellen Stand und präsentieren dort den VKD mit allen seinen Angeboten“, kündigt VKD-Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Schreck an.

Informiert wird über den VKD selbst, seine Positionen zu den aktuellen Herausforderungen und Problemen für die Gesundheitsversorgung, die Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeheime, über das Fortbildungsangebot des VKD in Kooperation mit der SMBS Salzburg, über gemeinsame Veranstaltungen mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (DKI), über bereits geplante Veranstaltungen im kommenden Jahr. Blättern kann man in den ebenfalls online verfügbaren Praxisberichten 2020 des Verbandes, die sich mit Erfahrungen, Aktionen und Schlussfolgerungen aus der Bewältigung der ersten Corona-Welle in Krankenhäusern, Rehakliniken und in der Altenpflege beschäftigen.

Als einer der drei Träger der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) ist der VKD auch Mitveranstalter des diesjährigen 43. Deutschen Krankenhaustages, der sich ab 16. November mit den „Postpandemischen Perspektiven für die Krankenhäuser“ beschäftigt. Die einzelnen Veranstaltungen sind live und on demand verfügbar. Wie in jedem Jahr wird dabei der erste Konferenztag vor allem ein Tag krankenhauspolitischer Botschaften sein, in deren Rahmen auch die Stimme der kaufmännischen Führungskräfte der Krankenhäuser – der Mitglieder des VKD – artikuliert werden wird. VKD-Präsident Dr. Josef Düllings wird in seinem Statement zur Kongresseröffnung nicht nur die Erfahrungen aus der Bewältigung der Corona-Krise durch die Krankenhäuser thematisieren, sondern auch angesichts der aktuellen Lage entsprechende Erwartungen an die Politik mit Blick auf die kommenden zwei Jahre deutlich machen.

VKD-Mitglieder, Partner und alle interessierten Gäste erreichen uns vom 16. bis zum 19. November unter https://virtual.medica.de im Exhibition Space. Das Konferenz- und Forenprogramm ist in der Conference Area aufrufbar. Der dritte große Bereich der Medica ist die Networking Plaza. Das Programm des 43. Deutschen Krankenhaustages finden Sie unter www.deutscher-krankenhaustag.de.

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15.10.2020

VKD: Der Blick auf Infektionsprävention genügt nicht

Die Kliniken müssen zügig entlastet und dürfen nicht zusätzlich belastet werden

Von Tag zu Tag steigt derzeit die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen in Deutschland. Damit nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. „Wir erwarten, dass die Politik jetzt nicht nur die Infektionsprävention im Blick hat. Ebenso wichtig ist es, die Erfahrungen der vergangenen Monate zu nutzen und die Kliniken rechtzeitig wieder zu entlasten“ erklärt der Pressesprecher des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Dr. Falko Milski.

Diese Forderung bekräftigten gestern auch die Mitglieder des VKD-Fachausschusses für Betriebswirtschaft, die in einer Videokonferenz u.a. über die Lage der Krankenhäuser nach der ersten Pandemiewelle und die Lehren daraus für die jetzt offensichtlich anrollende zweite Welle berieten.

„Von unserer Seite her sind wir vorbereitet, Kapazitäten erneut hochzufahren. Die Politik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn allerdings konterkariert das“, konstatiert er. So sei es völlig unverständlich, dass er in wenigen Tagen eine Verordnung zur Erweiterung der Pflegepersonaluntergrenzen erlassen will – wohl wissend, dass damit ein flexibler Personaleinsatz gerade in einer Pandemie nicht mehr im oft notwendigen Maße möglich ist. „Diese Verordnung darf nicht in Kraft treten. Auch die inzwischen wieder geltenden Untergrenzen für vier sensitive Bereiche müssen, wie im Frühjahr, erneut ausgesetzt werden. Alles andere wäre höchst fahrlässig“, so der Pressesprecher.

Der Verband fordert außerdem, die Freihaltepauschale für Corona-Patienten wieder in Kraft zu setzen, weil die Krankenhäuser nur so wirtschaftlich einigermaßen durch diese schwierige Zeit kommen können, die sicherlich bis weit in das nächste Jahr andauern werde.

Zwar gebe es mit dem Krankenhauszukunftsgesetz eine Kompensation, die von den Krankenhäusern mit den Kassen verhandelt werden kann. Was im kommenden Jahr passiert, ist allerdings offen. Die Krankenhäuser und auch die ebenfalls betroffenen Rehakliniken vertrauen daher auf die Zusage der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten vom März dieses Jahres, dass die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ausgeglichen werden. Diese Folgen resultieren vor allem aus der Aufforderung der Politik, Leistungen abzusenken und planbare Behandlungen zu verschieben. Mit dem COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz hatte die Politik im März darauf reagiert und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekräftigte in einer Presseerklärung am 27. März: „Deswegen kompensieren wir Einnahmeausfälle, bauen Bürokratie ab und setzen Sanktionen aus. Und wir sorgen dafür, dass wir schneller in epidemischen Lagen reagieren können.“ Eine solche Lage besteht noch immer, ja, sie verschärft sich gerade wieder, so der VKD.

Wichtig sei daher aber ebenfalls, dass die Krankenkassen weiterhin die in den ersten Pandemiemonaten festgesetzte Zahlungsfrist von fünf Tagen für die Leistungen der Krankenhäuser einhalten. Das sollte grundsätzlich über die Pandemie hinaus Geltung haben, damit die zum Teil wochenlangen Verzögerungen endlich der Vergangenheit angehören.

Dr. Falko Milski: „Wir können gut durch diese zweite Welle kommen. Dazu gehört aber zwingend, dass die Politik in Bund und Ländern die Krankenhäuser, Rehakliniken und Altenpflegeheime mit entsprechenden Maßnahmen unterstützt – und zwar sehr zügig.“ 

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14.10.2020

Angebote für VKD-Mitglieder

Wir informieren Sie an dieser Stelle über Vereinbarungen des VKD mit anderen Verbänden oder speziellen Angeboten von denen Sie als Mitglied des VKD profitieren können. Für weitere Informationen loggen Sie sich bitte in den Mitgliederbreich* ein.

  • Unfallversicherung für VKD-Mitglieder und Angehörige und Top-Manager-Rechtsschutzversicherung über die Ecclesia Gruppe.
  • Rechtsberatung über den Verband Die Führungskräfte.
  • Die Universitären Ausbildungen im Health Care Management an der Universität Salzburg
  • MasterCard Gold: Alle Mitglieder des VKD und deren Partner können mit der Verbandskreditkarte weltweit gebührenfrei bargeldlos bezahlen.
  • SIXT ist neuer Partner des VKD - sparen Sie bis zu 25% auf Ihre nächste Anmietung.
  • Prüfgemeinschaft für Kliniken über die AuraSec GmbH für die Durchführung von Datenschutz- und Informationssicherheitsprüfungen.
  • E-Learning für Hygiene und Pflichtunterweisungen für Ihre gesamte Belegschaft über die Firma meduplus.
  • Hotelsonderraten in verschiedenen Hotels in ganz Deutschland: Nutzen Sie als VKD-Mitglied eine bevorzugte Behandlung bei der Reservierung und profitieren Sie von Rabatten.
  • Über die VKD-Eventplattform können Sie als VKD-Mitglied auf vergünstigte Event- und Kulturhighlights auch in Ihrer unmittelbaren Nähe zugreifen.
  • Jährliche Umfragen zur Lage der Krankenhäuser und Gehalts- und Arbeitszeitumfrage in Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte.
  • Jährlich erhalten Sie zwei Rundschreiben mit allen wichtigen Informationen rund um die Verbandsarbeit und wichtigen Terminen. 
  • Sie erhalten den jährlichen Geschäftsbericht und die jährliche Publikation "VKD-Praxisberichte zu aktuellen Fragen des Krankenhausmanagements".

* Ihre Zugangsdaten setzen sich wie folgt zusammen: Benutzer: die ersten beiden Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens kleingeschrieben und Ihre sechsstellige Mitgliedsnummer; Passwort: Ihre sechsstellige Mitgliedsnummer; 

Beispiel: Max Mustermann, Mitglieds-Nr. 012345: Benutzer: mu012345, Passwort: 012345

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07.10.2020

DRG-System auf den Prüfstand – Jetzt!

VKD: Ein Neustart des Finanzierungssystems für die Krankenhäuser kann nicht bis nach der Bundestagswahl warten

Mittlerweile häufen sich Berichte und Einschätzungen renommierter Forschungseinrichtungen zu einer drohenden Insolvenzwelle der Krankenhäuser. In einer gestern veröffentlichten Studie warnt nun auch das RWI davor. Die Ausfallwahrscheinlichkeit der Krankenhäuser ist danach auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren geklettert. Der VKD hatte bereits seit 2017 wiederholt auf diese systembedingten Tendenzen hingewiesen. Laut RWI sei spätestens 2022 nach der Bundestagswahl mit massiven finanziellen Belastungen der Krankenhäuser zu rechnen, die viele nicht mehr auffangen könnten.

Aus Sicht des VKD ist der von Bundespolitik und Krankenkassen aktiv sowie von den Ländern passiv beschrittene Weg einer kalten Strukturbereinigung eine Sackgasse. Diese führe am Ende zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität für die Bürger, da die entstehenden Kollateralschäden keiner Planungslogik folgten. Notwendig sei ein Neustart des Finanzierungssystems der Krankenhäuser, der nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden dürfe.

Im aktuellen Interview der demnächst erscheinenden Praxisberichte 2020 des VKD verweist Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes, darauf, dass viele, inzwischen wohl die meisten Kliniken große wirtschaftliche Sorgen drücken. Seit Jahren fordert der VKD, das Finanzierungssystem neu aufzustellen, weil ein großer Teil der Krankenhäuser damit nicht leistungsgerecht vergütet wird.

Im DRG-System seien keine Investitionen einkalkuliert, da dieser Teil den Ländern obliege. Trotz einer klaren gesetzlichen Regelung sei eine Unterfinanzierung allein in diesem Bereich von jährlich über vier Mrd. Euro festzustellen - eine Lücke, die schon seit längerem nicht mehr geschlossen werden könne.

Dr. Düllings: „Es ist doch nicht als normal anzusehen, dass neben der Unterfinanzierung der Investitionen auch noch im Vergütungssystem Leistungen – hochwertige Leistungen – schon systembedingt niemals voll bezahlt werden, dass an allen Ecken und Enden gekürzt wird mit zahlreichen Zwangsrabatten, insbesondere auch durch die MDK-Rabattierung nach Aktenlage für erbrachte Leistungen, die aus dem niedergelassenen Bereich an die Krankenhäuser verwiesen werden. Die sogenannte duale Finanzierung muss in ihren Wechselwirkungen gesehen und neu justiert werden. Beides zusammen hat in der aktuellen Konstellation zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Verwerfungen geführt.“

„Ein solches kompliziertes System lässt sich aber nicht von heute auf morgen verändern. Deshalb kann damit auch nicht, wie es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn offenbar möchte, bis nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr gewartet werden“, so der VKD-Präsident. „Wie viele Krankenhäuser werden bis dahin – noch dazu nach wie vor unter Corona-Auflagen – wirtschaftlich am Boden sein? Wir verlieren wertvolle Zeit für eine Aufgabe, bei der es um den Bestand unserer im internationalen Vergleich hervorragenden, flächendeckenden Gesundheitsversorgung geht, die von den Krankenhäusern trotz steigender Defizite aufrechterhalten wird. Wir möchten nicht, dass die RWI-Studie Realität wird.“

Der VKD erwarte, dass über die Entwicklung eines auch von vielen Politikern in Bund und Ländern geforderten neuen Finanzierungssystems für die Krankenhäuser zügig beraten und entschieden wird, damit wir auch künftig noch eine funktionierende flächendeckende Krankenhausversorgung als Anker der Gesundheitsversorgung insgesamt für die Bürger anbieten können. Bürgerinnen und Bürger sind letztlich auch die, die unsere Abgeordneten wählen. Dabei ist eine Lehre der Corona-Pandemie, dass den Menschen ihre Gesundheit sehr wichtig ist. Dies sollte von Seiten der Politik bedacht werden.

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05.10.2020

Minister weitet nachweislich schlechte Regelung noch weiter aus

Sollen nun wieder Behandlungskapazitäten in den Krankenhäusern ohne Not verknappt werden – sogar mitten in der Pandemie?

Was treibt den Bundesgesundheitsminister, eine nachgewiesen schlechte Regelung nun auch noch enorm auszuweiten? Was treibt ihn, einen seit fast einem Jahr in seinem Ministerium vorliegenden, deutlich besseren Vorschlag zu ignorieren, obwohl dieser sogar aus der Konzertierten Aktion Pflege heraus beauftragt wurde? Also mit Zustimmung auch seines Ministeriums. Es geht um die Pflegepersonaluntergrenzen – extrem starr, bürokratisch und schädlich für die Patientenversorgung.

„Das Bundesgesundheitsministerium fällt mit der Verordnung für weitere Pflegepersonaluntergrenzen in eine Misstrauenskultur zurück, die den Krankenhäusern und ihren Mitarbeitern in keiner Weise gerecht wird. Und mit Patientensicherheit hat das wenig zu tun“, so VKD-Präsident Dr. Josef Düllings.

Die Krankenhäuser hätten in den vergangenen Monaten eine hohe Bereitschaft bewiesen, schnell im Sinne der Gesellschaft zu reagieren. Dies sei auch gelungen, weil die Regelung für die Untergrenzen ausgesetzt wurde. „Es ermöglichte uns in den Häusern, flexibel und eigenverantwortlich auf die neue Situation zu reagieren“, erklärt der VKD-Präsident.

Genau das – Flexibilität – ist auch das Ziel der vorgeschlagenen Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0), die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di und dem Deutschen Pflegerat (DPR) erarbeitet wurde und die nun im Ministerium „schmort“.

Dr. Düllings: „Unsere Position, die Position der Praktiker ist: Wir brauchen Flexibilität beim Einsatz des vorhandenen Personals. Über diesen Einsatz kann sachgerecht nur vor Ort, in den Kliniken, entschieden werden, denn die Situation ist nun einmal nicht überall gleich. Starre, bürokratische Regelungen, die alle Krankenhäuser über einen Kamm scheren, sind nicht praxistauglich und dienen schon gar nicht der Versorgungssicherheit. Gerade auch in der aktuellen Lage – die Pandemie nimmt offensichtlich wieder Fahrt auf – sehen wir die Ausweitung der Untergrenzen als falschen Weg, wenn es darum gehen soll, die Patientensicherheit zu erhöhen.“

Bisher galten die Pflegepersonaluntergrenzen für vier sensitive Bereiche der Krankenhäuser – die Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie. Nun sollen Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie und die Pädiatrie hinzukommen – flankiert immer von einem erheblichen Bürokratieschub. All diese Dinge sind aus Sicht des VKD überflüssig, da für die Pflege ohnehin Ist-Kosten-Finanzierung gilt und auch immer mehr Pflegekräfte eingestellt werden. „Wenn man aber Kapazitäten auf eine solche kalte Tour abbauen will, und diesen Verdacht haben wir, dann ist die Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen der richtige Weg. Denn die den Krankenhäusern geraubte Flexibilität führt dazu, dass Betten gesperrt und Stationen passager geschlossen werden müssen. Dann aber, Herr Minister, sollte man auch dazu stehen. Mehr Sicherheit für die Patienten kann man so jedenfalls nicht erreichen. Das Ärgerliche daran ist, dass die Kollateralschäden dieser politischen Entscheidungen kurze Zeit später ohne Selbstreflektion wieder den Krankenhäusern angelastet werden - aus meiner Sicht eine sehr unfaire Rollenverteilung. Man sollte sich einfach auch mal beraten lassen und nicht stur etwas durchdrücken, was am Ende nicht funktioniert“, so Dr. Düllings.

Die Untergrenzen waren Anfang 2019, wie jetzt erneut, gegen Einwände und berechtigte Kritik aus den Krankenhäusern durch Ministerverordnung in Kraft gesetzt worden. Die vorhersehbare Folge: Schon im ersten Halbjahr 2019 kam es zu einer erheblichen Verknappung von Behandlungskapazitäten. Krankenhäuser schlossen Intensivbetten oder sperrten sie, meldeten Bereiche zeitweise von der Notfallversorgung ab – weil ihnen ansonsten erhebliche Strafzahlungen drohten. Hatte die Bundesregierung nach den Erfahrungen der vergangenen Monate nicht gerade erkannt, wie wichtig die flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bürger ist? 

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30.09.2020

VKD-Newsletter - 40. KW 2020

Unsere aktuellen Themen:

  • MEDICA 2020 geht als `virtual.MEDICA´ an den Start - der VKD ist auch dabei!
  • VKD-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der VKD-Jahrestagung statt (26./27. April 2021 in Leipzig)
  • Pressemeldung: Notaufnahmen – der Trend kehrt sich gerade wieder um
  • "Krankenhauszukunftsgesetz - Kliniken sollten digitalisiert werden" - Dr. Josef Düllings im Gespräch mit Julius Stucke, Deutschlandfunk Kultur

MEDICA 2020 geht als `virtual.MEDICA´ an den Start - der VKD ist auch dabei!

Die MEDICA 2020 wird als die weltführende Informations- und Kommunikationsplattform für die Medizintechnik-Branche und den Zuliefererbereich der Medizintechnik-Industrie vom 16. – 19. November 2020 komplett im virtuellen Format stattfinden. Im Rahmen der `virtual.MEDICA´ erwartet die Entscheider aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft dann auf https://virtual.medica.de ein umfangreiches Angebot bestehend aus den drei zentralen Bereichen: `Conference Area´ (Konferenz- und Forenprogramm), `Exhibition Space´(Aussteller und Produktneuheiten) sowie `Networking Plaza´(Netzwerken/ Matchmaking).

Der VKD unterstützt die virtual.MEDICA als Medienpartner. Wir werden mit einem virtuellen Stand für Sie auf der MEDICA vertreten sein. Besuchen Sie uns gerne im Exhibition Space. Wir freuen uns auf Sie!

Der Vorstand des VKD hat sich am 25. September 2020 auf Grund der aktuellen Entwicklungen beraten und daraufhin beschlossen, dass die 104. VKD-Mitgliederversammlung im Rahmen der VKD-Jahrestagung - 26./27. April 2021 in Leipzig - erfolgen wird.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah über den Newsletter oder über www.vkd-online.de.

VKD-Jahrestagung 

Auf Grund von Corona konnte die 63. VKD-Jahrestagung nicht wie geplant am 27. und 28. April 2020 in Leipzig stattfinden. 

Der neue Termin steht nun fest. Bitte merken Sie sich bereits jetzt den 26. und 27. April 2021 vor. Die Jahrestagung wird im The Westin in Leipzig erfolgen. 

Im Rahmen der 63. VKD-Jahrestagung wird auch die 104. VKD-Mitgliederversammlung stattfinden.

Pressemeldung: Notaufnahmen – der Trend kehrt sich gerade wieder um Strukturveränderungen müssen die Versorgungsrealität berücksichtigen
VKD: Gesetzentwurf zur ambulanten Notfallversorgung muss jetzt dringend überarbeitet werden

Die Corona-Infektionszahlen steigen an. Die Erkältungs- und Grippewelle steht vor der Tür. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser füllen sich wieder. „Stehen wir erneut vor der Situation, wie sie noch vor Ausbruch der Pandemie bestanden hat – mit überfüllten Notaufnahmen, nur mühsam bis gar nicht funktionierender ambulanter Notfallversorgung im KV-Bereich und einem Gesetzentwurf, der nicht die Realität widerspiegelt?“ Das fragten sich in der heutigen Vorstandstagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) die Chefs der VKD-Landesgruppen. Weiterlesen: https://www.vkd-online.de/?mnd_article=pressrelease3037575

"Krankenhauszukunftsgesetz - Kliniken sollten digitalisiert werden" 
- Dr. Josef Düllings im Gespräch mit Julius Stucke, Deutschlandfunk Kultur

Die deutschen Klinken sollen digitaler werden. Dafür beschloss der Bundestag das Krankenhauszukunftsgesetz. Für Dr. Josef Düllings ist das ein richtiger Schritt. Denn es gebe viel zu tun, vor allem bei der Digitalisierung.

Den Beitrag können Sie sich auf Deutschlandfunk Kultur anhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/krankenhauszukunftsgesetz-kliniken-sollen-digitalisiert.1008.de.html?dram:article_id=484358

Quelle: www.deutschlandfunkkultur.de, Interview, Beitrag vom 18.09.2020

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Über uns

Firmenporträt

Der VKD stellt sich vor:

In erster Linie sind wir ein Netzwerk für Krankenhausmanager. Darüber hinaus Ansprechpartner für Verbände, Medien und Politik. Dabei geht es um Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen des Gesundheitsmanagement.

Hierzu organisieren wir verschiedene Veranstaltungsformate auf
Bundes-, Landes- und Fachgruppenebene.

Seit 1903 nutzen wir das fundierte Praxiswissen und die Erfahrungen unserer Mitglieder, um im Sinne der Sache – einer bestmöglichen Gesundheitsversorgung der Menschen – Positives zu bewirken und sind damit weit mehr als ein Berufsverband.

Dabei liegen unsere Prioritäten auf:

  • DIE BEDÜRFNISSE DER PATIENTEN ZUERST
  • EINE BESSERE VERNETZUNG DER LEISTUNGSANGEBOTE VOR ORT
  • WERTSCHÄTZUNG DER ARBEIT IM KRANKENHAUS
  • ANERKENNUNG UND FÖRDERUNG ALS ZUKUNFTSBRANCHE UND JOBMOTOR
  • EINE FAIRE FINANZIERUNG
  • DEN ABBAU VON BÜROKRATIE
  • EINE ZWECKENTSPRECHENDE MITTELVERWENDUNG
Wir vertreten mit rund 2.250 Mitgliedern das Management fast aller deutschen Krankenhäuser einschließlich der Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen und psychiatrischen Einrichtungen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1903