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Hallenplan

MEDICA 2021 Hallenplan (Halle 3): Stand E80

Geländeplan

MEDICA 2021 Geländeplan: Halle 3

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Bildgebung und Diagnostik / Medizinische Ausrüstung und Geräte
  • 01.02  Bildgebende Verfahren
  • 01.02.05  Sonstige Geräte zur Bildgebung

Sonstige Geräte zur Bildgebung

  • 06  IT-Systeme und IT-Lösungen
  • 06.03  Tragbare Technologien (wearables), intelligente Textilien (smart textiles)

Tragbare Technologien (wearables), intelligente Textilien (smart textiles)

  • 06  IT-Systeme und IT-Lösungen
  • 06.04  eHealth, Telemedizin / Telematik / Telemetrie

eHealth, Telemedizin / Telematik / Telemetrie

  • 06  IT-Systeme und IT-Lösungen
  • 06.06  Medizinische Informationssysteme / Software
  • 06.06.01  Medikamenten-Informationssystem

Medikamenten-Informationssystem

  • 06  IT-Systeme und IT-Lösungen
  • 06.06  Medizinische Informationssysteme / Software
  • 06.06.05  Software für Bildverarbeitung und Bildarchivierung, Imaging, OCR, DTP, RIS, PACS

Software für Bildverarbeitung und Bildarchivierung, Imaging, OCR, DTP, RIS, PACS

Firmennews

Datum

Thema

03 Nov 2021

Entwicklung von Medikamenten – Software berücksichtigt Bewegung von Atomen

Bei verschiedenen Erkrankungen helfen oftmals Medikamente. Damit diese ihre Wirkung entfalten können, benötigen Forscher zum Beispiel genaue Informationen über die Oberflächenmoleküle der Viren oder Bakterien. Oft wird bei der Medikamententwicklung die Bewegung der Atome dieser Moleküle vernachlässigt. Dies kann aber Folgen für die Wirksamkeit haben. Ein Forscherteam arbeitet an einer Software, die solche Bewegungen berücksichtigt. Hilfreich ist sie etwa für die Entwicklung von Arzneimitteln. Auf der Medizintechnikmesse Medica stellt das Team seine Arbeit vom 15. bis 18. November in Düsseldorf am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Halle 3, Stand E80) vor.

Bis ein Medikament auf den Markt kommt, vergehen viele Jahre Entwicklungsarbeit. Der Wirkstoff muss in der richtigen Konzentration an den richtigen Ort, um seine Wirkung zu entfalten. Dabei soll es zu wenigen Nebenwirkungen kommen. Eine wichtige Rolle bei solchen Stoffen spielt der chemische Aufbau. Oft handelt es sich um langkettige Eiweißmoleküle. „Es gibt eine sich immer wiederholende Grundstruktur, das sogenannte Backbone oder Rückgrat , welches aus Kohlenstoff- und Stickstoff-Atomen besteht“, erläutert der Informatiker Robin Maack, Doktorand in der Arbeitsgruppe „Computer Graphics and Human Computer Interaction“ von Professor Dr. Hans Hagen an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). „Dabei muss man sich das so verstellen, dass die Atome nicht starr sind, sondern sich bewegen. Dies kann gerade beim Rückgrat starke Formänderungen des Moleküls bedeuten.“

Für die Entwicklung von Molekülen können bestimmte Konstellationen Folgen haben. Bei vielen herkömmlichen Programmen, die Proteine darstellen und visualisieren, werden die Bewegungsprozesse der zugrundeliegenden Atome ignoriert. „Sie werden häufig als fixierte Kugeln im Raum betrachtet, obwohl sie einen gewissen Bewegungsraum besitzen“, erläutert Maack. „Dabei kann es durch die Bewegungen zu Wechselwirkungen zwischen den Atomen kommen.“

Maack arbeitet derzeit gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Christina Gillmann von der Universität Leipzig an einer Software, die diesen Bewegungsraum berechnet und ihn gemeinsam mit der ursprünglichen Visualisierung darstellt, ohne dass dabei vorhandene Informationen überdeckt werden. „Nutzer können mit der Software verschiedene Visualisierungsmethoden und Farbschema miteinander kombinieren“, so Maack weiter. „Sie ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht es aber auch, dass Positionsunsicherheiten der Atome dargestellt werden.“ 

Ihren Algorithmus füttern die Informatiker dabei mit Daten von simulierten und realen Molekülen. Hierbei steht die Betrachtung der Atombewegungen im Vordergrund. „Das Programm zeigt nun genauer an, welche Stellen eines Moleküls stabil sind und welche nicht“, sagt Maack.

Interessant ist das Verfahren vor allem für die Entwicklung von Arzneimitteln und anderen Wirkstoffen. Die Technik erlaubt es, schnell zu sehen, ob es Sinn macht und überhaupt möglich ist, das Molekül zu entwickeln und zu produzieren.

Auf der Medica stellt das Team seine Arbeit vor.

Fragen beantworten:
Robin Maack
Computergrafik und Human Computer Interaction
TU Kaiserslautern
Tel: 0631 205-3268
E-Mail: maack@rhrk.uni-kl.de

Christina Gillmann
Abteilung für Bild- und Signalverarbeitung
Universität Leipzig
Tel: 0341 97 32281
E-Mail: gillmann@informatik.uni-leipzig.de

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02 Nov 2021

KI-Verfahren liefert künftig personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen

Rückenleiden gelten gemeinhin als Volkskrankheit. Viele Betroffene plagen sich mit Schmerzen herum. An einem Verfahren, mit dem sich Fehlstellungen und -belastungen des Rückens effizienter beobachten lassen, arbeitet ein Forscherteam der TU Kaiserslautern (TUK), der Universitätsmedizin in Mainz und mehreren Unternehmen. Zum Einsatz kommen hierbei auch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die helfen, die Wirbelsäule individuell zu analysieren. Auf der Medizintechnikmesse Medica stellen die Beteiligten ihr Projekt vom 15. bis 18. November am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Stand E80, Halle 3) vor.

Zu viel am Rechner sitzen, zu wenig Bewegung, ob im Beruf oder im Privatleben, gerade zu Corona-Zeiten ein häufiges Phänomen. Die Folge: Viele Menschen haben Rückenprobleme. Dabei gibt es viele bewährte Präventionsmaßnahmen, wie zum Beispiel Kurse für Rückengymnastik oder Entspannungsverfahren, die meist auch von den Krankenkassen angeboten und erstattet werden.

„Doch all dies nützt wenig, wenn die Ursache für die Schmerzen nicht klar definiert ist“, sagt Carlo Dindorf, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der TU Kaiserslautern. Genau daran arbeitet das Team der TUK zusammen mit Jürgen Konradi und dem Forschungsteam des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, dem Medizintechnikunternehmen DIERS International GmbH und weiteren Projektpartnern.

Das interdisziplinäre Team setzt dabei auf eine in der Praxis bereits gut erprobte und verbreitete Diagnosetechnik. „Wir scannen den Rücken mit einem Projektor und einer Kameraeinheit“, sagt Dindorf. Dabei wird ein Lichtgitter auf den Rücken projiziert. Mittels der sogenannten Rasterstereographie kann so ein individuelles Modell der Wirbelsäule berechnet werden. Neu bei der Methode ist nun der Einsatz von Verfahren der KI und des maschinellen Lernens. „Unser System lernt mit Hilfe der gewonnenen Daten dazu“, erläutert Dindorf. „Je mehr Wirbelsäulen analysiert werden, desto besser wird das System und somit unser Verständnis der Wirbelsäule.“

Dies kann unter anderem der Medizin künftig helfen, zum Beispiel Fehlstellungen besser aufzuspüren und personalisierte Diagnosen zu treffen, die eine individualisierte Therapie ermöglichen. Die Technologie ist aber auch für den Leistungs- und Breitensport sowie für die Grundlagenforschung generell von Interesse. So entstehen ein wesentlich differenzierteres Bild und ein besserer Einblick in die Funktion der Wirbelsäule.

Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ebenfalls in das Vorhaben eingebunden. „Mit der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz arbeiten wir daran, unsere Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit anderen Forschern, mit Akteuren aus dem Gesundheitsbereich und mit Unternehmen der Region in die Praxis zu überführen“, sagt Professor Dr. Michael Fröhlich, Sprecher des Innovationsbereichs Gesundheit und Leiter der Arbeitsgruppe Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der TUK. „Dem Ziel, eine punktgenauere, individuell ansetzende Medizin zu ermöglichen, die ihren Beitrag zur Rückengesundheit leisten kann, kommen wir Schritt für Schritt näher“, so Fröhlich weiter.

Auf der Medica stellt das Projektteam seine Arbeit vor.

Über die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz
Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

Fragen beantworten:
Carlo Dindorf und Prof. Michael Fröhlich
Fachgebiet Sportwissenschaft / Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft
TU Kaiserslautern
E-Mail: carlo.dindorf@sowi.uni-kl.de
Tel.: 0631 205-5172

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28 Okt 2021

Eine bessere Haltung am Arbeitsplatz dank neuer Sensortechnik

Ob Schmerzen im Rücken, an Schultern oder Knien: Die falsche Haltung am Arbeitsplatz kann Folgen haben. Helfen kann ein Sensorsystem, an dem Forscher der TU Kaiserslautern und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeiten. Sensoren etwa an Armen, Beinen und Rücken ermitteln Bewegungsabläufe. Eine Software wertet die Daten aus. Über eine Smartwatch gibt das System dem Nutzer direkt Rückmeldung, damit er Bewegung oder Haltung korrigiert. Die Sensoren könnten in Arbeitskleidung und -schuhe eingebaut werden. Auf der Medizintechnikmesse Medica stellt das Forscherteam die Technik vom 15. bis 18. November am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Stand E80, Halle 3) vor.

In gebückter Haltung Bauteile zusammensetzen, regelmäßig schwere Kisten in Regale räumen oder am Rechner dem Kollegen noch schnell eine E-Mail schreiben – während der Arbeit achten die meisten Menschen nicht auf eine ergonomisch sinnvolle Haltung oder einen schonenden Bewegungsablauf. Folge können Rückenschmerzen sein, die durchaus mehrfach im Monat oder der Woche auftreten und sich über die Zeit zu chronischen Schmerzen entwickeln. Fehlhaltungen können aber auch an Hüfte, Nacken oder Knien zu dauerhaften Schmerzen führen.

Abhilfe kann künftig eine Technik schaffen, an der ein Forscherteam des DFKI und der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) derzeit arbeitet. Zum Einsatz kommen Sensoren, die einfach an verschiedenen Körperstellen wie Armen, Wirbelsäule und Beinen aufgebracht werden. „Diese messen unter anderem Beschleunigungen und sogenannte Winkelgeschwindigkeiten. Diese Daten werden im Anschluss von unserer Software verarbeitet“, sagt Markus Miezal von der Arbeitsgruppe wearHEALTH an der TUK. Daraus berechnet sie Bewegungsparameter wie zum Beispiel Gelenkwinkel an Arm und Knie oder den Grad der Beugung oder Verdrehung der Wirbelsäule. „Die Technik erkennt dabei sofort, wenn eine Bewegung falsch ausgeführt oder eine falsche Haltung eingenommen wird“, fährt sein Kollege Mathias Musahl vom Forschungsbereich Augmented Vision/Erweiterte Realität am DFKI fort.

Über seine Smartwatch soll der Nutzer direkt informiert werden, um seine Bewegung oder Haltung zu korrigieren. Die Forscher planen unter anderem, die Sensoren in Arbeitskleidung und -schuhe einzubauen. Interessant ist die Technik beispielsweise für Unternehmen in der Industrie, aber auch im Büroalltag am Schreibtisch kann sie helfen, mehr auf den eigenen Körper zu achten.

Die Arbeiten sind eingebunden in das Projekt BIONIC, das von der Europäischen Union gefördert wird. BIONIC steht für „Personalized Body Sensor Networks with Built-In Intelligence for Real-Time Risk Assessment and Coaching of Ageing workers, in all types of working and living environments“. Koordiniert wird es von Professor Didier Stricker, Leiter des Forschungsbereichs Augmented Vision/Erweiterte Realität am DFKI. Ziel ist es, ein Sensorsystem zu entwickeln, mit dem sich Fehlhaltungen und andere Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren lassen.

Am Vorhaben beteiligt sind neben dem DFKI und der TUK: die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund, das spanische Instituto de Biomechanica de Valencia, das Fundación Laboral de la Construcción, ebenfalls in Spanien, das Forschungszentrum Roessingh Research and Development an der Universität von Twente in den Niederlanden, das Systems Security Lab der griechischen Universität von Piräus sowie die Unternehmen Interactive Wear GmbH aus München, Hypercliq IKE aus Griechenland, ACCIONA Construcción S.A. aus Spanien und die Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen.

Auf der Medica stellt das Team seine Technik am Rheinland-Pfalz-Gemeinschaftsstand (Halle 3, Stand E80) vor.

Ein Video, das die Technik vorstellt, gibt es unter www.youtube.com/watch?v=9I42jk9DW7s&list=PLDH9f4-ea1weqsXH3E64XE-vRN9j8vMDW&index=5

Fragen beantworten:
Dr. Markus Miezal
TU Kaiserslautern
AG wearHEALTH
Tel.: 0631 205-5125
E-Mail: miezal@cs.uni-kl.de

Mathias Musahl
DFKI
Forschungsbereich Augmented Vision/Erweiterte Realität
Tel.: 0631 20575 3606
E-Mail: Mathias.Musahl@dfki.de

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27 Okt 2021

Neues Verfahren soll Hirnschädigungen bei Schlaganfall schneller erkennen und ihre Folgen abschätzen

Nach einem Schlaganfall sind bestimmte Bereiche im Gehirn nicht mehr leistungsfähig. Fachleute sprechen hier von Läsionen. Sie zu erkennen und ihre Folgen abzuschätzen ist mit heutigen Bildgebungstechniken nicht möglich, wäre aber wichtig für eine Therapie. Ein Forscherteam arbeitet an einer neuen Technik, die Läsionen automatisch erkennt und Folgen vorhersagt. Zum Einsatz kommt ein neuronales Netzwerk, das aus den Daten der bildgebenden Verfahren und Erfahrungen von Ärzten lernt. So ließen sich Schädigungen früh aufspüren. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellt das Team seine Arbeit vom 15. bis 18. November am Forschungsstand von Rheinland-Pfalz (Stand E80, Halle 3) vor.

Bei einem Schlaganfall führt der Verschluss von Gefäßen im Gehirn dazu, dass bestimmte Bereiche nicht mehr ausreichend oder gar nicht mit Sauerstoff versorgt werden. Dies kann zu sogenannten Läsionen führen. Das sind Bereiche, die nicht mehr leistungsfähig sind. Mit aktuellen Verfahren der Bildgebung sind sie schwer zu erkennen. „Sie können sich im Laufe der Zeit stark verändern, indem sie entweder wachsen beziehungsweise schrumpfen“, erläutert Robin Maack, Doktorand in der Arbeitsgruppe „Computer Graphics and Human Computer Interaction“ von Professor Dr. Hans Hagen an der Technischen Universität Kaiserslautern. „Die finale Läsion ist aber entscheidend für die erfolgreiche Wahl der Behandlung und Rehabilitation eines Patienten.“ Gemeinsam mit seiner Forscherkollegin Dr. Christina Gillmann von der Universität Leipzig arbeitet Maack an einer neuen Methode, mit der solche Schäden künftig früh aufgespürt und ihre Spätfolgen abgeschätzt werden sollen.

Zum Einsatz kommt hier ein sogenanntes neurales Netzwerk. „Das ist ein Verfahren der Künstlichen Intelligenz, mit dem der Computer aus Daten lernen kann“, erklärt Maack die Technik. „Diese speziellen Algorithmen nutzen die Erfahrung der Ärzte, die an vorhandenen Bildern Läsionen einzeichnen, um das Netzwerk zu füttern.“ Mit der Methode analysieren Maack und Gillmann Bilddaten von Computertomografien und sind so in der Lage, neue Bilddaten ohne die Hilfe von Medizinern auszuwerten.

Interessant ist die Technik für die Diagnose bei Schlaganfällen, um früh entsprechende Therapiemaßnahmen ergreifen zu können. Auf der Messe stellen die beiden ihre Technik vor.

Fragen beantworten:
Robin Maack
Computergrafik und Human Computer Interaction
TU Kaiserslautern
Tel: 0631 205-3268
E-Mail: maack@rhrk.uni-kl.de

Christina Gillmann
Abteilung für Bild- und Signalverarbeitung
Universität Leipzig
Tel: 0341 97 32281
E-Mail: gillmann@informatik.uni-leipzig.de

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14 Okt 2021

Von der Hilfe bei Schlaganfällen bis zu Sensortechnik für eine bessere Haltung: TU Kaiserslautern präsentiert sich auf der Medica

Am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Halle 3, Stand E80) stellen die TU Kaiserslautern und ihre Partner ihre Projekte vor: Es geht um eine Methode, die künftig helfen soll, Hirnschädigungen bei Schlaganfällen schneller zu erkennen und ein Verfahren der Künstlichen Intelligenz, das in Zukunft personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen liefern soll. Zudem präsentieren die Forscherteams eine Software, die bei der Medikamentenentwicklung die wichtige Bewegung von Atomen berücksichtigt sowie eine Sensortechnik, mit der eine bessere Haltung am Arbeitsplatz gewährleistet werden soll.



Neues Verfahren soll Hirnschädigungen bei Schlaganfall schneller erkennen und ihre Folgen abschätzen

Nach einem Schlaganfall sind bestimmte Bereiche im Gehirn nicht mehr leistungsfähig. Fachleute sprechen hier von Läsionen. Sie zu erkennen und ihre Folgen abzuschätzen ist mit heutigen Bildgebungstechniken nicht möglich, wäre aber wichtig für eine Therapie. Ein Forscherteam arbeitet an einer neuen Technik, welche Läsionen automatisch erkennt und Folgen vorhersagt. Zum Einsatz kommt ein neuronales Netzwerk, das aus den Daten der bildgebenden Verfahren und Erfahrungen von Ärzten lernt. So ließen sich Schädigungen früh aufspüren. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Verfahren der Künstlichen Intelligenz liefert künftig personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen

Rückenleiden gelten gemeinhin als Volkskrankheit. Viele Betroffene plagen sich mit Schmerzen herum. An einem Verfahren, mit dem sich Fehlstellungen und -belastungen des Rückens effizienter beobachten lassen, arbeitet ein Forscherteam der TU Kaiserslautern, der Universitätsmedizin in Mainz und mehreren Unternehmen. Zum Einsatz kommen hierbei auch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die helfen, die Wirbelsäule individuell zu analysieren. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Entwicklung von Medikamenten – Software berücksichtigt Bewegung von Atomen

Bei verschiedenen Erkrankungen helfen oftmals Medikamente. Damit diese ihre Wirkung entfalten können, benötigen Forscher zum Beispiel genaue Informationen über die Oberflächenmoleküle der Viren oder Bakterien. Oft wird bei der Medikamentenentwicklung die Bewegung der Atome dieser Moleküle vernachlässigt. Dies kann aber Folgen für die Wirksamkeit haben. Ein Forscherteam der TU Kaiserslautern und der Universität Leipzig arbeitet an einer Software, die solche Bewegungen berücksichtigt. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Eine bessere Haltung am Arbeitsplatz dank neuer Sensortechnik

Ob Schmerzen im Rücken, an Schultern oder Knien: Die falsche Haltung am Arbeitsplatz kann Folgen haben. Helfen kann ein Sensorsystem, an dem Forscher der TU Kaiserslautern und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeiten. Sensoren etwa an Armen, Beinen und Rücken ermitteln Bewegungsabläufe. Eine Software wertet die Daten aus. Über eine Smartwatch gibt das System dem Nutzer direkt Rückmeldung, damit er Bewegung oder Haltung korrigiert. Die Sensoren könnten in Arbeitskleidung und -schuhe eingebaut werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

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Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Neben exzellenter Einzelforschung gibt es an der TUK eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden häufig in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet.

Ihren rund 14.600 Studierenden bietet die TUK ein breitgefächertes Studienangebot mit über 100 zukunftsorientierten Studiengängen sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, partnerschaftliches Miteinander sowie eine naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Der Wissenschaftsstandort Kaiserslautern ist eines der größten IT-Cluster Europas.