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Fraunhofer Projektzentrum MEOS e.V. 'Mikroelektronische & optische Systeme für die Biomedizin'

Herman-Hollerith-Str. 3, 99099 Erfurt
Deutschland
Telefon +49 361 66338-150
Fax +49 361 66338-279
meos@ipms.fraunhofer.de

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Hallenplan

MEDICA 2021 Hallenplan (Halle 3): Stand E74

Geländeplan

MEDICA 2021 Geländeplan: Halle 3

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Bildgebung und Diagnostik / Medizinische Ausrüstung und Geräte
  • 01.01  Diagnostik
  • 01.01.05  Mikroskope, Varioskope

Mikroskope, Varioskope

  • 01  Bildgebung und Diagnostik / Medizinische Ausrüstung und Geräte
  • 01.02  Bildgebende Verfahren
  • 01.02.05  Sonstige Geräte zur Bildgebung

Sonstige Geräte zur Bildgebung

  • 01  Bildgebung und Diagnostik / Medizinische Ausrüstung und Geräte
  • 01.11  Sonstige Ausrüstung im Bereich Elektromedizin / Medizintechnik

Sonstige Ausrüstung im Bereich Elektromedizin / Medizintechnik

  • 03  Diagnostika
  • 03.02  Immunochemie / Immunologie
  • 03.02.01  Immun-Assay-Systeme
  • 03  Diagnostika
  • 03.02  Immunochemie / Immunologie
  • 03.02.02  Diagnose-Schnelltests

Diagnose-Schnelltests

  • 03  Diagnostika
  • 03.02  Immunochemie / Immunologie
  • 03.02.03  Test zur Krebsdiagnose
  • 03  Diagnostika
  • 03.05  Infektionsimmunologie
  • 03.05.02  Mikrobiologische Diagnostik / Virologie, Geräte und Systeme für die

Mikrobiologische Diagnostik / Virologie, Geräte und Systeme für die

  • 03  Diagnostika
  • 03.05  Infektionsimmunologie
  • 03.05.03  Sonstige Geräte zur Infektionsimmunologie

Sonstige Geräte zur Infektionsimmunologie

Unsere Produkte

Produktkategorie: Mikroskope, Varioskope

Strukturierte Beleuchtung

Das Ziel der Technologieplattform “Strukturierte Beleuchtung” ist die Entwicklung von optischen Modulen für die hochaufgelöste Mikroskopie mit deutlich reduzierter Phototoxizität. Die Lösungen machen Gebrauch von optimierten MEMS Mikrospiegelarrays, die als Flächenlichtmodulatoren wirken, in Kombination mit speziellen Optiken. Durch Einsatz von zwei Mikrospiegelarrays in einem extra konstruierten optischen Aufbau lässt sich eine Kontrolle des einfallenden Lichts in Raum und Winkel bzw. die Projektion definierter Muster erreichen. Flächenlichtmodulatoren des Fraunhofer IPMS bestehen aus einer Anordnung von Mikrospiegeln auf einem Halbleiterchip, wobei die Spiegelanzahl anwendungsspezifisch aktuell von einigen hundert bis zu mehreren Millionen Spiegeln variiert. Hierbei kommt in den meisten Fällen ein hochintegrierter anwendungsspezifischer elektronischer Schaltkreis (ASIC) als Basis der Bauelementearchitektur zum Einsatz, um eine individuelle analoge Auslenkung jedes Mikrospiegels zu ermöglichen. Darüber hinaus werden auch Ansteuerelektroniken für Spiegelarrays inklusive Software entwickelt.

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Produktkategorie: Sonstige Geräte zur Bildgebung

Advanced Imaging

Die Technologieplattform “Advanced Imaging” arbeitet zur Zeit parallel an drei Lösungen, die die Kompetenz des Projektzentrums im Bereich der innovativen optischen Bildgebung aufzeigen soll:

  • Langzeitbeobachtung lebender Proben durch Lichtblattmikroskopie: das Ziel ist die Entwicklung von Modulen zur Bildgebung mit hohem Durchsatz von lebendigen Organismen mit Hilfe der mSPIM-Technologie (mSPIM: multidirectional single plane illumination microscopy). Ein Hauptanforderung, die die Entwicklung antreibt, ist der Bedarf an signifikant reduzierter Phototoxizität und Verringerung des Ausbleichens der optischen Marker, so dass biologische Vorgänge über eine lange Zeit beobachtet werden können. Neben den dafür notwendigen elektronischen und optischen Entwicklungen wird auch an optimierten Assays und Bildanalyseroutinen gearbeitet.
  • Direkte Tumorerkennung während der Operation mittels in-vivo Konfokal-Mikroskopie: Die Kompetenz in der Fluoreszenz-Konfokal-Mikroskopie wird anhand eines Systems demonstriert, das fähig ist, während einer Operation in Echtzeit zwischen malignen und gesunden Zellen zu unterscheiden. Die dafür notwendige Bildaufnahme erfolgt mittels sogenannter MEMS Mikroscannerspiegel, die aus monokristallinen Siliziumwafern gefertigt werden.
  • Verbesserte Bildgebung in der Point-of-Care-Diagnostik: die zugehörigen Entwicklungen führen zu sehr kompakten Systemen mit hoher optischer Vergrößerung, die durch die Kombination von Mikrooptiken mit neuartigen MEMS-Antriebsprinzipien realisiert werden. Systeme mit einer optischen Auflösung im Sub-µm-Bereich sind möglich, die durch Wafer-Level-Integration gefertigt werden. Dies erlaubt eine robuste Diagnostik mit zugleich reduzierter Zeit für eine einzelne Analyse.

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Produktkategorie: Immun-Assay-Systeme, Test zur Krebsdiagnose

Biofunktionale Oberflächen und Biosensoren

Diese Technologieplattform kümmert sich um miniaturisierte Lösungen zur Erkennung von Krankheiten durch Analyse von Gasen und Flüssigkeiten. Spuren von speziellen Gasen in der Atemluft sind ein frühes Zeichen für eine Reihe von Krankheiten einschließlich Krebs. Durch Analyse mit Hilfe von kompakten Systemen zur chemischen Sensorik, die auf einem MEMS Ionenmobilitätsspektrometer basieren, können Verfahren zum Schnelltest bereitgestellt werden. Optische Sensorik für die mobile Point-of-Care-Diagnostik nutzt optimierte Bauelemente wie Mikroringresonatoren mit funktionalisierter Oberfläche. Durch das Andocken von Antikörpern an der Oberfläche ändern sich die optischen Eigenschaften dieser Bauelemente, so dass diese für die Detektion mit hoher Sensitivität und hohem Durchsatz geeignet sind. Neben der Bauelemente- und Systementwicklung sind auch das Design der Oberflächen sowie deren Charakterisierung Teil der Arbeiten.

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Über uns

Firmenporträt

Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin

Am Fraunhofer-Projektzentrum MEOS arbeiten Wissenschaftler(innen) aus drei verschiedenen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft interdisziplinär im Bereich der Biomedizin zusammen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft

Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.  mit Sitz in Deutschland ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949 gegründete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 74 Institute und Forschungseinrichtungen.

 
Gründung des Fraunhofer-Projektzentrums MEOS

Drei der 74 Institute haben sich im Jahr 2017 zusammengetan mit der Vision, Ihre Schlüsselkompetenzen in einem Projektzentrum zu bündeln, dass sich auf das Forschungsgebiet der Biomedizin spezialisiert. Ganz konkret: auf mikroelektronische und optische Systeme für die Biomedizin.

Im Oktober 2018 fiel der Startschuss für das Fraunhofer-Projektzentrum MEOS und öffnete unter der Leitung von Dr. Michael Scholles seine Tore. Bis Ende 2022 befindet sich das Projektzentrum noch in der Aufbauphase und erhält eine paritätische Anschubfinanzierung aus Mitteln des Freistaates Thüringen sowie der Fraunhofer-Gesellschaft.

Um die Systementwicklung voranzutreiben, arbeitet das beteiligte Fraunhofer IPMS an M(O)EMS Komponenten und der zugehörigen Signalverarbeitung. Die notwendigen optischen Konzepte und Bauelemente, Systemintegration wie auch Bildanalyse liefert das Fraunhofer IOF als anerkanntes Kompetenzzentrum für Optik und Photonik. Das dritte Institut im Bunde ist das Fraunhofer IZI, dass die notwendige Expertise in biomedizinischen Anwendungen, zugehörigen Spezifikationen und Anforderungen mitbringt und auch die Möglichkeit hat, Tests im Applikationsumfeld durchführen zu können.